rulururu

post Gar Schneckliches vom Herrn Lürikmeister

Februar 4th, 2011

Abgelegt unter: Kabotage — Frolln Schmoll @ 22:24

“Nein, es ist kein Tier.” Sabotiert der Herr FacMan denjenigen, dem sofort das S-Wort in den banalen Sinn geschossen ist. Es ist indes doch so’n Tier:

KAROTAGE
In-Bezeichnung für die sog. -> Chaostage, bei denen der gemeine Punk mit Vorliebe einen
schottenrock.jpg
trägt.

Zweitmeinung:
auch: Cabotage = Technik, das Ansinnen gewisser Journalisten, sich ihre PR-Artikel (sog. -> Content) auch noch bezahlen zu lassen, schnöde zu umgehen, indem man die Artikel-Überschrift der Google-Suche anvertraut und dann die Lektüre von der Ergebnisseite aus öffnet.

Vorschlag:
auch: Capotage; ursprünglich das Bedecken bzw. das Verzieren des Kopfes – v. lat. caput = Kopf, Haupt – durch eine -> Kappe, Kapuze bzw. durch eine Krone, Narrenkappe o. ä.; heute nur noch Bezeichnung der Haupthaar-Vergelung bei Vertretern des Landadels, seltener bei gewissen reißzahnigen Frauen.

Zyklus “Kabotagen und Korsagen der Pulmonata-Liebhaber”

II. Dezenter Antrag

Schnickel-, Schnackel-, Schnuckelschneck,
Komm aus deinem Häuschen,
Schnickel-, Schnackel-, Schnuckelschneck,
Komm aus dem Kabäuschen!

Schnickel-, Schnackel-, Schnuckelschneck,
Sollst mich mal wieder lieben,
Mein Schnockelschneck, wir treiben es,
Wie wir es immer trieben.

Bist du gleich mein Schnackelschneck
Ohne dein Gebäude
Gibt es ein Schnuckelschneckgeschleck.
Das macht uns heftig Freude.

Schnigel-, Schnagel-, Schnugelschneck,
Lass dich nicht lange bitten,
Bin doch zum Schneckvermehrungszweck
Hierher zu dir geglitten.

Schnirkel-, Schnorkel-, Schnurkelschneck,
Komm aus dem Kabäuschen,
Schnirkel-, Schnorkel-, Schnurkelschneck,
Komm aus deinem Häuschen!

III. Meidet Schneckenkorn!

Der kleene Schnock
Hat keenen Bock,
Hat keene Lust,
Er hattn Frust.

Nimmt Schneckenkorn.
Da schrumpft sein Horn.
Nu hat der Schnock
Erst recht keen Bock.

Kriecht in sein Haus.
Kommt nich mehr raus.
Es hat der Schnock
Nie wieder Bock.

Zyklus: Kabotagen und Korsagen der Pulmonata-Liebhaber
Hier außer Konkurrenz nomma ein Zweizeiler:

Eine Nudossi-Kabotage
Versüßt die Bemme ohne Frage.

Und hoch

post Ulrike S. warnt vor dem letzten Gericht

Februar 4th, 2011

Abgelegt unter: Kabotage — Frolln Schmoll @ 21:27

Vorschlag:
Wie, keine Flaschenfüllung möglich? Ein klarer Fall von:

Sabotage in der engeren, ursprünglichen Bedeutung von Kaputt-Machen. Im Gegensatz zur subversiven Unterhöhlung eines Arbeitsresultat durch gut gemeinte Absichten (Gubotage) oder durch überbordende Kreativität (Ükreotage).

Zweitmeinung:
Der Anteil der dekorativen Leerkartonmasse im Verhältnis zum Inhalt bei Bonbonnierenschachteln.

3. umgangssprachlich, unter VegetarierInnen: Diättage, an denen kein Bohnengericht auf den Tisch kommen darf.

Zum Waltraud-Kresse-Nudossi-Preis:

Ein Mensch, der sich im Übermaß
An Dosennahrung überaß
Wurde eines Tages weiser
Als er sah die vielen Gläser
Die da stehen sonder Zahl
Gleich neben Dosen im Regal
Nudossi! Rief er, muss es sein
So wird das Leben richtig fein

(Das war, wie Sie unschwer erkannt haben, eine Hommage an den großen Eugen Roth.)

Und hoch

post Der ebenfalls bedudelte Joachim K. erinnert sich…

Februar 3rd, 2011

Abgelegt unter: Kabotage — Frolln Schmoll @ 20:57

Kabotage, pl. eigentlich Kabo - Tage, beschreibt eine einmalige, von der -> APO initiierte Aktion am 23.4.1968. Kaos An Berliner Orten war der Versuch, das damalige Westberlin mit zahlreichen, zeitgleich agierenden Profi- und Amateuranarchisten zu destabilisieren. Die Franzosen übernahmen später dieses Wort in ihr Idiom und es beschreibt bis zum heutigen Tage die Situation während eines der vielen dortigen Generalstreiks. “Ce n’est pas un blamage, ce sont des Kabotage(s)”

Und hoch

post Auchschonwiedergewinner Jens B. beweist Köpfchen

Februar 3rd, 2011

Abgelegt unter: Kabotage — Frolln Schmoll @ 18:26

Vorschlag:
Das ist doch, da ist was! Ja kaputt scheint mir’s zu sein. Ich sandte ja erneut nichts ein!

Zweitmeinung:
Nudossi.

Nu doss i die im Hause hab, konn i de Nüsse schmeggn.

Aber mal im Ernst und mit der nötigen Lakonie:

von franz., vormals jegliche modische Kopfbedeckung, welche mit anderen modischen Einflüssen seit der Mitte des 17. Jhd. aus Frankreich übernommen wird;
seit dem Ende des 20. Jhd. auch “Kopfschmuck, der den optischen Gesamteindruck stört” (Boulevardpresse); jüngst für “Kopfbedeckung, die (politische
Verhältnisse zer-)stört” (politische Berichterstattung, v.a.: Kopftuch, Gefechts-/Polizeischutzhelme)

—–

Moderne Form der Selbstverstümmelung: Wer zu oft auf’s Treppchen gerät beim neuen, noch besseren Besserwisserspiel2.0, wird sich zwingen müssen, nur noch
bei jeder zweiten Spielrunde teilzunehmen.

—–

(frz.-lat.) Hauptsache, Kopfarbeit (von lat. caput “Kopf”)

Und hoch

post Arno Erich C. will uns verkohlen

Februar 3rd, 2011

Abgelegt unter: Kabotage — Frolln Schmoll @ 18:21

Kabotage: Sabotage am Kappes. Kabotage liegt vor, wenn Geheimagenten der chemischen Industrie Felder mit biologisch-dynamisch kultiviertem Kohl mittels Dioxin vergiften und dafür genetisch manipulierten Kohl aussäen, der gegen sämtliche Entlaubungs- und Unkrautvernichtungsmittel resistent ist. Leider sind die Menschen gegen diesen Sabotage-Kappes nicht resistent …

Zweitmeinung: Eine der gefürchteten geharnischten Reden und Tiraden aus dem Arsenal des erzrepublikanischen Senators Henry Cabot-Lodge (senior), der vehement gegen einen Beitritt der USA zum Völkerbund wetterte und gegen die Einwanderung unerwünschter Ausländer sowie für noch mehr und noch größere amerikanische Kriegsschiffe vehementestens zu Felde und vom Leder zog.

Drittmeinung: Alpenländische Verkürzung von “Kaa-Bock-Tage”: Solche, an denen man zu nichts Lust und auf alles nur Null Bock hat.

Und hoch

post Schonwiedergewinner Michael G. Berlin-Kabotenburg wirbt für fremdsprachige Wörter

Februar 3rd, 2011

Abgelegt unter: Kabotage — Frolln Schmoll @ 18:19

K–ABO-TAGE
Der Einzelhandel entwickelt immer neue Werbe- und Vertriebsstrategien, um für den Kunden/die Kundin Kaufanreize für eigentlich nicht benötigte Produkte bzw. Mengen zu schaffen. So können seit Neuestem Kosmetikprodukte besonders günstig im Abonnement erworben werden (z.B. ein Vierteljahr lang jede Woche ein Margaret-Astor-Lippenstift – Farbe kann beliebig gewählt werden), allerdings nur an den (umsatzschwächeren) Tagen Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. Dies sind die K-Abo-Tage!

KABOTA.GE
ist die (in Georgien registrierte) Homepage (mit integriertem Portal für Online-Sportwetten) des ghanaischen Profifußballers Mbekele Kabota, der – seit 2009 bei Dinamo Tiflis unter Vertrag - inzwischen (wie es heißt, auf Drängen seiner Frau Nastassja) die georgische Staatsbürgerschaft beantragt hat. Sein Antrag auf Namensänderung in „Kabota.ge“ wurde jedoch als „ungeorgisch“ abgelehnt, die angebotene Änderung in „Kabotadse“ oder „Kabotaschwili“ wiederum lehnte Kabota ab, da seine Firma/seine Homepage sonst nach Schweden bzw. Liechtenstein umziehen müsste.

KABOTAGE
Heute nur noch im frankophonen Teil Kanadas gebräuchlicher Begriff für „Beschädigung“, „Zerstörung“, auch „Panne“; vom lat. „caput“ abgeleitet gelangte das französische Adjektiv „capot“ bzw. „capotte“ mit den Hugenotten nach Preussen und wurde dort zu „kaputt“. Nicht erst seit, aber dann doch besonders dank Miss Piggy („MOI?!?!?!“) ist in gewissen Kreisen bekannt, dass fremdsprachige Wörter manchmal deutlich eleganter klingen als grobes, ordinäres Deutsch. So ist beispielsweise „Ich hatte eine Moteur-Kabotage“ einem plumpen „Ha’ ick ’ne Panne jehabt mit meene Karre, wa?!“ stilistisch klar vorzuziehen.

FUßBALL

Die Nationalelf kickte schnella,
hätt’ sie Nudossi statt Nutella!

Auch Jogi Löw, der hat’s im Blick:
„Nudossi gibt den richt’gen Kick!“

Beim DFB Matthias Sammer:
„Nudossi ist ein echter Hammer!“

Bei Bayern München ruft der Schweini:
„Jetzt tu i mir Nudossi eini!“

Der Mario Gomez hebt hervor:
„Nudossi half mir bei dem Tor!“

Genesen ist der Arjen Robben
auch dank Nudossi nicht zu stobben!

Bedrückt fragt sich der Miro Klose:
„Wo ist bloß die Nudossi-Dose?“

Ganz still weint nur der Philipp Lahm,
weil er Nudossi nicht bekam.

Auch Felix Magath weiß es schon:
Nudossi stärkt die Kondition!

„Hol uns Nudossi, lieber Raul!“
„Ich bin ein Star, ich bin zu faul!“

„Als Torwart“, sagt der Manu Neuer,
„ist mir Nudossi lieb und teuer!“

In Dortmund haut der Jürgen Klopp
sich gern Nudossi in den Kopp!

Auch Torwart Roman Weidenfeller:
„Nudossi hilft, jetzt spring’ ich schneller!“

„Das stimmt“, schwört auch der Hummels Mats,
„Nudossi? Gibt es kein’ Ersatz!“

Kagawa meinte nur ganz schlicht:
„Nudossi gab’s in Japan nicht!“

In Köln verrät es uns der Poldi:
„Nudossi is’ nich’ nur für’n Oldi!“

Der Kaiser Franz, die Lichtgestalt:
„Nudossi? Ist man nie zu alt!“

Auch Müller-Wohlfahrt spricht: „Ich denk’,
Nudossi schmiert das Kniegelenk!“

Es droht sogar so mancher Schiri:
„Nudossi her, sonst Harakiri!“

Und hoch

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