rulururu

post Ulrike S. schmückt sich mit fremden Wörtern

Dezember 11th, 2010

Abgelegt unter: Powidl — Frolln Schmoll @ 14:18

Vorschlag:
Ooh, ich dachte hier ginge es um FREMDwörter
? Ist mir aber powidl, hier der Vorschlag:

In der großen Zeit der Agententhriller in den 1960-er Jahren arbeitete der britische Geheimdienst, unter strengster Geheimhaltung, an der Weiterentwicklung der konventionellen Pferdestärke (Horse Power) zur Wildpferdestärke (WILD horse POWer). Dazu beobachteten Wissenschaftler und Geheimagenten in den schottischen Hochmooren eine Herde von Mustangs, die man eigens dafür aus den USA eigeschmuggelt hatte. Die Ergebnisse dieser Forschungen fanden leicht gerührt, aber nicht geschüttelt Eingang in die Entwicklung der unbezwingbaren Fahrzeuge der frühen James-Bond-Filme. Über den Verbleib der Mustangs ist nichts Näheres bekannt; sie wurden, wie man munkelt, in der Nähe von Baskerville gesichtet.

Zweitmeinung:
Ein prachtvolles Arrangement an Pfauenfedern. Abgeleitet aus dem Sprachgebrauch halbgebildeter Aristokraten, die sich besonders vornehm ausdrücken wollten: aus dem banalen Wedel wurde der widl de pfau, letzteres Wort, da es sich einer französisierenden Aussprache wiedersetzt, wurde auf pau verkürzt. Am Ende wiederum folgte die Verballhornung durch die Umgangssprache: der Powidl eben. Die Straußenfedern hingegen blieben Straußenfedern, niemand mochte sich so recht mit dem Äquivalent Strowidl anfreunden.

3. In unserem Sprachgebrauch kennt man freilich auch den Schofwidl, und lebt ein solcher in der Poebene, so muss er folgerichtig Powidl heißen

Uff, damit ist es mir gerade noch gelungen, den scheinbar unausweichlichen Seitenhieb von wegen Zwetschkenmarmelade zu umgehen.

Und hoch

post Halbdudenbesitzer Jens B. hat Platzangst

Dezember 11th, 2010

Abgelegt unter: Powidl — Frolln Schmoll @ 14:11

Herr B. teilt mit:
Da haben der Herr Großkonzertkapellmeister und ich ja gemeinsam einen dummen Gedanken gehabt und mit diesem gewonnen. Meine Zweitmeinung war auch nicht mehr als ein Kommentar dazu, deshalb diesmal nur mein

Dritter Mond:
Platze Ohne Worte Im Dunkeln Lachend.

Und hoch

post Lürikmeister Karl S. und das Mäntelchen des Schweigens

Dezember 11th, 2010

Abgelegt unter: Powidl — Frolln Schmoll @ 14:08

k. u. k. Austriazismus für die Rute des Knechts Ruprecht, heute nur noch gebräuchlich in Wiener S.-M.-Salons; in diesen Milieus entstand das sogen. -> “Powidln”.

Zweitwidlung:

Nonikolaus

Der Ni, der Na, der Nikolaus
Packt heute den Powidl aus.
Dazu klappt er den Mantel auf,
Die Dinge nehmen ihren Lauf:

Die Ti, die Ta, die Tante blickt
Auf den Powidl ganz verzückt,
Die Mi, die Ma, die Mutter stöhnt,
Sie ist so was nicht mehr gewöhnt.

Die Kinder lachen heftig ab,
Dem Nikolaus wird alles schlapp,
Der Vater wirft ihn barsch hinaus,
Den PiPaPornonikolaus.

Aus.

Zyklus: Grausigkeiten und Lausigkeiten der Rupknechte

Aus dem ewig weisen Poesiealbum:

In allen vier Ecken
Powidl entdecken.

Und hoch

post Deputy Michael G. aus Berlin-GarSchlotternBurg brockt sich ein Süpppchen ein

Dezember 11th, 2010

Abgelegt unter: Powidl — Frolln Schmoll @ 14:05

POWIDL, Jiři, zusammen mit Vojtech Vomačka Koautor der legendären Komedy-Koch-Kompagnie „Powidl & Vomačka“ (Di. – Fr. 02:45 –
03:20. Uhr auf Vox). Während Vomačka bei der Komposition seiner Gerichte ein Hauptaugenmerk auf eine breiige Konsistenz („Matsch“) des Erbrochenen („Vomitus“) legt, versucht Powidl, seine kulinarischen Kreationen im Hinblick auf Duftnote und Brennbarkeit der resultierenden Darmwinde („Powidl“: böhmischer Diminuitiv von „Po-Wind“) zu optimieren.

PO-WIDL
Früher am Hof derer von Württemberg häufig benutzter Gebrauchsgegenstand (vulgo „Furz-Fächer“), dessen Gebrauch erst unter König Friedrich I. mit der Nachahmung französischer höfischer Gebräuche aus der Mode kam. Von der schönen alten Sitte, bei festlichen Gelagen die Umsitzenden an der genossenen Mahlzeit teilhaben zu lassen (vergleiche auch den Luther zugeschriebenen Spruch „Warum rülpset und furzet ihr nicht? Hat es euch nicht geschmacket?“) zeugt heute nur noch das schwäbische Lied „Widele, wedele, hinterm Städele hält der Bettelmann Hochzeit…“

POW-IDL

Regionaldialekt von Reading (Ohio) für „Tanzmuffel“, jemand, der beim „POWWOW“ „IDLE“ = untätig bleibt

(Und mit sowas wird man nun schon Hilfsherriff - aber wahrscheinlich wird diesmal jedes Eingesandt zitiert, das ohne Gesäßreferenz auskommt… Anm. des Verursachers)

Und hoch

ruldrurd
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