rulururu

post Peter H. aus Wunstorf gilt alles gleich

Oktober 16th, 2010

Abgelegt unter: Endogamie, Allgemein — Frolln Schmoll @ 19:22

Die Neurobiologen haben einen kirschkerngroßen GLEICHGÜLTIGKEITSBEREICH im Kleinhirn ausgemacht, den sie neuerdings in ihren Fachaufsätzen als ENDOGAMIE-QUARTIER bezeichnen; je ausgeprägter die Gleichgültigkeit den Dingen, Bildern oder Texten gegenüber ist, um so aktiver (ja, ja) zeigt sich ebendieser Bereich bei Untersuchungen mittels Computertomografie. Die Forscher vermuten, dass aus dem ENDOGAMIE-QUARTIER Signale mit der Bedeutung: „Geht-mich nichts-an“, „Interessiert-mich-nicht“ oder „Sinne-abschalten“ ausgesendet werden. Egal.

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Und hoch

post Christian R. aus Purkersdorf(!) findet ein Ende

Oktober 15th, 2010

Abgelegt unter: Endogamie — Frolln Schmoll @ 21:53

Die Eigenschaft von Allem (außer der Wurst -> Bigamie)

Und hoch

post Urs W. setzt auf die inneren Werte

September 25th, 2010

Abgelegt unter: Endogamie — Frolln Schmoll @ 12:06

Dem Äusserlichen gleichgültig eingestellt sein.
Jemanden, der auf Äusserlichkeiten wenig wert legt, nennt man daher endogam. So einer kann etwa mit zerrissenen Strümpfen oder einem Loch im Schuh/in der Hose/im Hemd herumlaufen - und es ist ihm vollkommen egal.

Zweitmeinung:
Angst, das Endspiel an der WM zu gewinnen….

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post Ulrike S. hat alles unter Kontrolle

September 16th, 2010

Abgelegt unter: Endogamie — Frolln Schmoll @ 20:56

Wie - das ist die Aufforderung zum ultimativen Endspiel? Nein, das kann nicht sein, wie schrecklich, wie jammerschade!!!!!!! Oder sollte es nur ein b ö s e r Scherz sein? - Beträufelt, verdattert, bestürzt, hier meine (wirklich-?) letzten Beiträge:

Die unkontrollierte Verwendung von Füllwörtern und -wendungen wie sozusagen, sogenannte, im wahrsten Sinn des Wortes, etc. Kann bei exzessivem Gebrauch zu unfreiwillig bizarren Redundanzen führen: Der Ballon hob sich buchstäblich in die Lüfte. Das kaputte Mühlrad ging sprichwörtlich den Bach hinunter. Die Briefmarke war im wahrsten Sinn des Wortes geklebt
Eine weitere Variante ist der übermäßige Einsatz von Apostrophen: Die Spezialität des Hauses ist das Gulasch (was für eine Empfehlung!?!)

Zweitmeinung:
Das klassische Beispiel einer letztendlichen Eheschließung, wenn für den hartgesottenen Junggesellen/die Junggesellin die Falle schließlich doch zugeschnappt hat.

3. Der innerer Un-Zufriedenheitszustand eines wahrhaft Besserwissenden, der seine geistreichen Wortspiele in Zukunft mit sich alleine teilen muss.

und damit zurück zum Ausgangspunkt: wenn das Ihr Ernst sein sollte, dann werde ich sie sehr vermissen!!! Wo nehme ich nun meine Denkaufgaben her?

Aber ich möchte mich auch bedanken: für die geniale Idee, die Herausforderung und die großartige redaktionelle Umsetzung. Es macht einfach Spaß, ein einem so hochkarätigen Forum zusammen mit so vielen brillanten Mitbesserwissern mitzubesserwissern. Wenigstens dieses eine Mal noch.

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post Arno Erich C. geht ein Licht auf

September 16th, 2010

Abgelegt unter: Endogamie — Frolln Schmoll @ 20:52

ENDOGAMIE (Letzte Spielrunde, nebbich!)
Das Ende des einsamen Kämpfers Itto Ogami („Lone Wolf & Cub“), der in zahllosen Gefechten die bösesten Schurken von ganz Japan und die von ihnen geheuerten Ninjas erledigte, nicht zuletzt durch die hilfreichen Mörserschüsse aus dem mit Holzbohlen gepanzerten Kinderwagen seines Söhnchens Daigoro.
Nachdem Daigoro in die Pubertät gekommen war und sich der japanischen Rockmusik der Edo-Zeit zuwandte statt weiter seinem Vater zu helfen, unterlag dieser, vom Sohn im Stich gelassen, einer Ü-bermacht von neunundvierzig Ninjas. Achtundvierzig konnte er noch mit seinem unübertrefflich scharfen Samurai-Schwert köpfen, als der Neunundvierzigste ihn, gegen die Regeln des ehrenhaften Samurai-Kampfes gröblichst verstoßend, mit einem mehrschüssigen Meuchelpuffer vom Leben zum Tode beförderte. Friede seiner Asche!

Zweitmeinung: Augenkrankheit, verursacht durch trübes Funzellicht aus Energiesparlampen, die die Brüsseler Eurokraten uns wider alle Vernunft aufgezwungen haben.

Drittmeinung: Vorgang der Beendigung eines Spieles, vom engl. „End Of Game“. Besonders krasses Beispiel: Von einem texanischen Erfindergenie erfundene Vernichtungsmethode für Mäuse und ande-re Nagetiere: Ein geladener und entsicherter Colt ist in ein Gestell mit Köder und trickreichem Auslö-semechanismus eingespannt, das Ganze wird vor einem Mauseloch aufgestellt. Wenn die aus ihrem Mauseloch herauskommende Maus am Köder zupft, wird die Kugel nicht mehr viel von ihr übrig lassen: End Of Game, quod erat demonstrandum.
Weiteres, nicht ganz so krasses Beispiel: Beendigung des Besserwisserspiels durch den Veranstalter.

endogamie.jpg
Quelle: http://www.totallyabsurd.com/archive.htm

Und hoch

post Der Herr Lürikmeister spielt (Karel) Gott

September 16th, 2010

Abgelegt unter: Endogamie — Frolln Schmoll @ 20:15

Erstens:
spielerisches Selbstdarstellungsbedürfnis, das regelmäßig zu überraschenden Ausflügen beispielsweise in die Ernährungs- oder Genforschung führt; s. a. -> Zirkus Sarrazini.

Zweitens:
autoerotisch-literarische Fummelspielerei unter abstrusem Herumprovozieren; endet durchweg mit der Ansage “Das Spiel ist aus, Thilo”; treffend beschrieben im Kinder- und Jugendbuch -> “Thilo schafft sich ab” (DVA, München 2010).

Drittens:
Dasspielistausismus eines missmanagenden Schulbuchhändlers.*

Die Reihenfolge stellt keine Wertung dar.

*Wenn der “missmanagende Schulbuchhändler” zu böse ist, ginge ggf. auch “verwirrter Verlagsmanager”. (**)

UND JETZT AUF EIN NEUES!


Zweitbezweifelung:

IV. DIE BIENE MEYER

Kennt ihr denn die Biene Meyer?
Ihr kennt Biene Meyer nicht.
Anlässlich dieser Trauerfeier
Dichte ich mal dies Gedicht:

Meine Freundin Biene Meyer
Macht mich ganz konfuzius.
Manchmal klingt ihr meine Leier,
Heute singt sie voll Verdruss.

Mal ist sie die Pustemuse,
Die mich weckt mit zartem Kuss.
Doch noch während ichse schmuse
Machtse plötzlich mit mir Schluss.

Ach, der Stachel ist gefährlich,
Mit dem Biene Meyer sticht:
Manchmal liebte ichse ehrlich,
Meistens liebte sie mich nicht.

Häufig ist sie ein Geniechen,
Sagt Phantadu zur Phantasie.
Heute kann ich es nicht riechen,
Dies vertrackte Bienenvieh.

Nicht nur ich verzieh das Schnütchen,
Der ich ein Besserwisser bin.
Meyers Duden-Institütchen
Macht meuchlings jetzt die Kurzweil hin.

So ist das mit Biene Meyer.
Ewig hält die Liebe nicht.
Und Dudens sind jetzt Freier,
Denen’s an Kurzweil sehr gebricht.

Zyklus: Lüste und Früste der Kurzweildichter


(**) Ich persönliche finde das noch zu höflich für diese Spaßbremsen!
Merkt das Frollln an

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post Großdudenbesitzer Michael G. aus Berlin-Spökenkiekerburg möchte sich etwas entfalten

September 16th, 2010

Abgelegt unter: Endogamie — Frolln Schmoll @ 17:34

ENDOGAMIE
Zusammenziehung aus “Kendo” und “Origami”: Ein in die Luft geworfenes quadratisches Blatt Papier wird mit blitzschnellen Schlägen des Bambusschwertes in der Luft gefaltet und darf dabei weder mit den Händen bearbeitet werden noch den Boden berühren, bevor es fertig ist. Den ersten Meister-Grad erreicht, wer so den Kranich hervorbringt; “Meister der Meister” aber dürfte sich nennen, wer selbst die Lotusblüte solchermaßen in der Luft falten könnte (was in geschichtlicher Zeit niemand gelungen ist). Dass die höchste Stufe anscheinend unerreichbar ist, gilt den Endogamiekatos als Symbol demütiger Bescheidenheit angesichts der Perfektion der Natur.

Zweitmeinung:
Ihr habt es so gewollt!
Endogamie
Ursprünglich historischer Begriff für das Maß der Annäherung an das Ende eines Spiels (im späten 19. Jahrh. als “End o’ game” bezeichnet), hat die moderne Psychologie den Begriff übernommen, um das allmähliche Abgleiten depressiver Zustände bis hin zu irreversibler geistiger Umnachtung quantitativ zu beschreiben.

In jüngster Zeit allerdings wird der Begriff auch gegen den konkurrierenden Terminus “Gameoverität” in seiner ursprünglichen Bedeutung wieder verstärkt verwendet. Wird z.B. am 27.08.2010 für ein am 28.07.1997 gestartetes Spiel das Spielende für den 09.09.2010 angekündigt, so sind zu diesem Zeitpunkt 4778 von gesamt 4791 Spieltagen verstrichen: die Endogamie beträgt bereits 99,729%, steigert sich täglich um ca. 0,02% und erreicht am Abend des 09.09. die finale Grenze von 100%. Diese Progression findet ihre Entsprechung bei den Teilnehmern des besagten Spieles, deren Zustand sich von Überraschung und ungläubiger Wut über blankes Entsetzen und ohnmächtige Verzweiflung bis hin zu dumpfer Resignation wandelt.

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