rulururu

post Erleuchtendes von Peter H. aus Wunstorf

November 7th, 2010

Abgelegt unter: Triskaidekaphobie, Allgemein — Frolln Schmoll @ 16:56

“Die Triska-Idekap-Hobië gehört zur Familie der Hobiën; sie ist ein ca. 1 cm langer, leicht durchscheinender, mehrgliedriger BÜCHERWURM. TRISKA-IDEKAP-HOBIËN sind in beheizten Räumen ganzjährig in Bücherregalnähe und in den Sommermonaten selbst in Biergärten zu finden. Nächtens leuchtet ihr Köpfchen schwach mattgrün schimmernd.”
Oder auch nicht.

triska-idekap-hobie.jpeg

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post Christian R. weiß: Alles Gute kommt von oben

Oktober 15th, 2010

Abgelegt unter: Triskaidekaphobie — Frolln Schmoll @ 21:57

(…)
fürchtet sich “vor herabfallenden Dreizehenfaultieren”<
war eine
grausame Kürzestfassung eines ausführlichen und wohlrecherchierten
wissenschaftlichen Beitrags:

Krankhafte Angst vor herabfallenden Dreizehenfaultieren. In Shuar chicham (der Sprache der Shuar) bedeutet “tris” Dreizehenfaultier, “ide” bezeichnet einen Stein. Da Suffix -ka kennzeichnet etwas Herabfallendes. Die Aneinanderreihung tris-ka-ide-ka drückt eine Gleichstellung aus und könnte als “Dreizehenfaultier das wie ein Stein herabfällt” übersetzt werden. Der Kärntner Angstforscher K.-I. Nepanigg stellte in umfangreichen Studien fest, dass die Prävalenz der latenten T. weltweit 82% bei nur geringer lokaler Variabilität beträgt. Mangels Kenntnis von und Nähe zu Dreizehenfaultieren kommt es jedoch nur in seltenen Fällen zu einer Manifestation der T. Nach dem Paläopsychologen S. Pinner handelt es sich hierbei wahrscheinlich um einen Archetypus aus der Frühzeit der Megatheriidae. Es wird vermutet, dass die
Megatheriidae in der Übergangszeit von Baum- zu Bodenbewohnern aufgrund ihres zunehmenden Gewichts vermehrt von den Bäumen stürzten und dabei auch am Boden lebende Tiere erschlugen, was durch Fossilienfunde von Skeletten mit typischen Bruchstellen, teils gemeinsam mit abgerissenen Ästen, bekräftigt wird. In der Folge könnte es bei bestimmten Ordnungen zur Vererbung einer archetypischen Traumatisierung gekommen sein. So wurde T. in zoologischen Gärten u.a. bei Raubkatzen, Hasenartigen, Ameisenbären aber auch Robben beobachtet. In modernen Anlagen werden daher Dreizehenfaultiere nur in der Nähe von flugfähigen Vögeln oder reinen Baumbewohnern gehalten.

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post Urs W. tutet ins Horn

September 25th, 2010

Abgelegt unter: Triskaidekaphobie — Frolln Schmoll @ 12:05

Triska, die: altertümliches Blasinstrument (archäologische Fundorte bis jetzt: Hamburg, Kiel, Flensburg). Tacitus beschreibt es so: “Nördlich der Elbe herrscht ein grausiges Volk, das alle seine Nachbarn in Unfrieden versetzt. Die Triskaiden blasen in dieses schröckliche Instrument - und kein Gesetzeshüter traut sich, sie zu ermahnen, der Nacht ihre Ruhe zu lassen. Es ist sogar überliefert, dass sich, zum Zwecke der Verbreitung dieses Geheuls, die Triskaiden zu Mengen versammeln (man nennt einen solchen CHor die TRISKAIDEKA). Und selbst Wölfe suchen das Ferne beim Ertönen des ersten Unwohltons.”
Soweit Tacitus.
Man kann also wohl annehmen, dass alle Völker, Clans und Stämme in der Umgebung der Triskaiden an der Triskaidenkaphobie (Angstzustände) erleiden mussten. Die These, dass deswegen die Römer nicht weiter in den Norden vorzudringen vermochten, hat sich aber noch nicht bestätigt.

Zweitmeinung:
Meine Unglückszahl ist die 2′131′756. Zum Glück kommt sie nicht allzu häufig vor…..!

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post Was Herrn Jens B. so einfällt…

September 16th, 2010

Abgelegt unter: Triskaidekaphobie — Frolln Schmoll @ 17:31

Angst vor der Begegnung mit dem dreizehnten eines Monats.

Zweitmeinung:
Ich habe soeben meine sämtlichen drittbezogenen Ergänzungsmeinungen für des
Frollns Frage verbraucht. Jetzt fällt mir nichts mehr ein…

Nur in Hafenstädten zu beobachtende Freizeitbeschäftigung: Junge Männer messen
ihre Fähigkeiten, indem sie versuchen, an mindestens drei Ufermauern von ihren
Segelboten an Land und zurück zu springen, ohne die Kontrolle über ihr Boot,
ihre Haltung oder die Fahrtrichtung zu verlieren.

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post Frau Susanne K. sagt es durch die Blume

August 28th, 2010

Abgelegt unter: Triskaidekaphobie — Frolln Schmoll @ 23:41

Über Verstümmelungen meiner Definitionen kann ich mich eigentlich seltenst beklagen. (Jaaa, is so …) Und dass meine Fotopflanze als Gratulationsblume gewertet wurde, kam mir ausgesprochen sehr entgegen. War ich gar nicht drauf gekommen. Nur ist diese Pflanze so ganz ohne Definition(sstummel) noch viel stranger als ohnehin schon. Daher hier die Bildunterschrift, die zwar vermutlich noch mehr Fragen aufwirft, was mir aber völlig tris is:

TRISKAIDEKAPHOBIE - von dem Botaniker Kai Decker entdeckte und bislang nur von ihm gesichtete Pflanze, deren Blüten an das italienische Nudelgericht Tris erinnern. Decker auf die Frage, ob die Pflanze denn zum Fürchten sei: “Bestellen Sie mal im Hochsommer Tris, am besten al forno und in Gelsenkirchen, dann wissen Sie’s!”

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post Ulrike S. blättert in ihrem Rezeptbüchlein

August 28th, 2010

Abgelegt unter: Triskaidekaphobie, Vallisneria — Frolln Schmoll @ 11:54

Drei von zehn Kainiten leiden unter Phobien, aber unter welchen? Ein ungelöstes Rätsel der modernen Psychologie. Gut, aber hier der Vorschlag:

Dekap, das heimliche Nationalgericht aus der Triskai, genießt unter manchen Liebhabern einen beinahe schon hostienähnlichen Kultstatus. Aber Vorsicht - nicht alle Nachbarländer goutieren die Bezeichnung Dekap; dort delektiert man sich besser an Köstlichkeiten wie Flakoussy.

Zweitmeinung:

Ein berühmtes, frühmittelalterliches Pergament aus dem Tirolerisch-Vorarlbergerischen Raum und den fragmentarischen Dialog zwischen einem Steuereintreiber und seinem Schreiber dokumentiert:
Der Steuereintreiber, diktierend: TRISK (dreißig) AI (Eier) DE (hat der)
unleserlich
KAP (besessen). Zum Schreiber gewandt: host’as? Der Schreiber: HOBIE (danke, schon notiert). - Das älteste Beispiel dieser Art, auch wenn heute keine Behörde mehr dafür verantwortlich sein will.

3. Dieser euphemistische Begriff verschleiert, das jeder zehnte Mensch unter trauriger bis panischer Abneigung gegen pädagogisch gesunden Grießbrei leidet - sehr zum Kummer der Wellness-Industrie, die unter Hochdruck an ebenso bemühten wie erfolglosen Gegenstrategien bastelt.

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post Auch Arno Erich C. ist unglücklich

August 28th, 2010

Abgelegt unter: Triskaidekaphobie — Frolln Schmoll @ 11:48

Die Angst junger Mädchen, dem unwiderstehlichen Charme des niederländischen Herzensbrechers Kai Dekker ein drittes Mal zu erliegen, nachdem er ihnen schon zweimal versprochen hatte sie glücklich zu machen, aber sie nur unglücklich gemacht hat.

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post Lürikmeister Karl S. weint in die Buddel

August 28th, 2010

Abgelegt unter: Triskaidekaphobie — Frolln Schmoll @ 11:46

Kai-Tristan Schmidts Höchstpanik, als sein Schmidtmacher zum dreizehnten Mal stotterte.

Küstengemäße Zweitbejubelung:

13 Jahre und ‘ne Buddel. Yohohoo!

13 Jahre Besserwisserkiste!
Yohohoo! Und ‘ne Buddel voll Wein.
13 Jahre Kurzweil auf Piste!
Es konnte besser nicht sein. Yo!
Wollten den FacMan nie schonen.
Yohohoo! Und ‘ne Buddel voll Wein.
Sandten Tausende Definitionen. Yo!
Yohohoo! Und ‘ne Buddel voll Wein.
Yohohoo! Und ‘ne Buddel voll Wein.

13 Jahre krass Besserwisserkiste.
Yohohoo! Und ‘ne Buddel voll Wein.
13 Jahre FacMans Angemiste:
Die Kurzweil war immer sehr fein. Yo!
Immer komisch, auch zweitgemein.
Yohohoo! Und ‘ne Buddel voll Wein.
So sollt es noch längerhin sein. Yo!
Yohohoo! Und ‘ne Buddel voll Wein.
Yohohoo! Und ‘ne Buddel voll Wein.

Alter Schwede! (Übergang zum Shanty
What shall we do with the drunken saylor?
Beachten Sie bitte den netten Nieser bei 1:05)

Zyklus: Jubiläen und -wehen der Nochbesserwisser

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post Michael G. aus Berlin-DreiZehenBurg: Eine Frisur findet nicht statt

August 28th, 2010

Abgelegt unter: Triskaidekaphobie — Frolln Schmoll @ 11:42

TRISKAIDEKAPHOBIE
Anhänger der legendären (noch immer erhältlichen!) Frisiercreme „BRISK“ lehnen es aus (ideologisch anmutender) Grundüberzeugung ab, sich beim Frisieren vom Konkurrenzprodukt „TRISK“ (der ursprüngliche Name „BRÜSK“ wurde auf Druck der Marketingabteilung zurückgezogen) unterstützen zu lassen („Trisk aid: Fit an der Wurzel, steil in der Mitte, fett an der Spitze, DAS kannst du dir in die Haare schmieren!“).Für den (rational nicht erklärbaren) Hass auf das Konkurrenzprodukt schlug der schwedische Stylist W.Ellaform die Bezeichnung Triskaidekaphobie vor – seinen ursprünglichen Wunschbegriff „Kerastase“ hatte sich bereits sein irischer Widersacher L.O’Real schützen lassen.-

Zweitmeinung:
TRISKAIDEKAPHOBIE (dialektale Umlautung von TRISKELDEKAPHOBIE):
Angst vor Dekadenz der bretonischen – auf keltischen Wurzeln beruhenden – Regionalkultur, verdichtet symbolisiert durch das Triskell.

Man unterscheidet die “externe Triskaidekaphobie” (aus der Sicht keltophiler Hardliner missbräuchliche Benutzung der Triskele, siehe etwa das dreiarmige Hakenkreuz bei Neonazis und der burischen „Afrikaaner Weerstandsbeweging“ oder auch den „Ring der O“ als Erkennungszeichen der BDSM-Szene) von der “internen Triskaidekaphobie”, der Furcht vor Substanzverlust der keltischen Kultur (festgemacht am statistisch belegbaren Rückgang bretonischer Muttersprachler wie auch der zunehmenden Vermischung traditioneller bretonischer Musik mit Elementen aus Pop, Jazz und besonders Rock).

Führende Triskaidekaphobologen lehnen eine medikamentöse Behandlung als rein symptomatisch ab und verweisen auf die heilende Kraft therapeutischen Tanzens – die Beliebtheit der „Fest-Noz“ in der Bretagne untermauert diesen Ansatz – und empfehlen als alltagstaugliche Begleitung CDs von „An Triskell“ (sic!), „Bleizi Ruz“ und „Sonerien Du“. Zur breit geführten Debatte zwischen traditionalistischem Purismus und stilübergreifenden Weiterentwicklungen keltisch inspirierten Musizierens sei besonders auf die vielfältigen Beiträge der „Tri Yann“.verwiesen.

TRISKAIDEKAPHOBIE
Krankheit, von der Jim Knopf befallen ist: Angst vor der „Wilden Dreizehn“. In diesem speziellen Fall heilbar, insbesondre, weil die „Wilde Dreizehn“ nur aus zwölf Mann besteht.

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