rulururu

post Urs W. füt Unnöties ein

Januar 25th, 2010

Abgelegt unter: Fontange — Frolln Schmoll @ 00:02

Vorschlag:
unnötiges, eingefügtes “G”: zB: “Ich habe bei der Tanente die Fontange vergessen.”
Logischerweise ist also die Fontane eine Fotange ohne Fotange.

Zweitmeinung:
Fussangel (engl.)

Und hoch

post Der Herr Lürikmeister droht lieber mit Wörtern

Januar 22nd, 2010

Abgelegt unter: Fontange — Frolln Schmoll @ 23:26

Klingelton des Fernsprechapparats des Herrn Theo Tange, des Inhabers Tangermündes; jüngst kündigte das Tangefon mit heftigem Fongetange einen fernmündlichen An-, Auf- und Zuruf eines einschlägigen Verteidigungsministers an, der indes nicht an Tanges Fernohr gelangen konnte, weil der in seiner Stammkneipe in nahkampftrinkerische Aktivitäten verwickelt war und deshalb die Demokratie am Hindukusch nicht verteidigen konnte. So nah und doch so fern.

Zweitmeidung:

Aus dem Zyklus “Lieder mit bedrohten Wörtern”

Bald dahin …

Der Backfisch ist leicht angebrannt.
Mein Augenstern im Lichtspielhaus,
Fernmündlich hold Dreikäsehoch,
Bauchpinselt sich den Schlüpfer aus.
Dem Kleinod aber noch und doch
Wird durch das Labsal blümerant.

Und hoch

post Arno Admin C. mischt olle Kamellen auf

Januar 22nd, 2010

Abgelegt unter: Fontange — Frolln Schmoll @ 23:19

FONTANGE

Von Schnee überzuckertes Astgewirr im feenhaft verzauberten Winterwald.

Zweitmeinung: Universalvokabel der Kleinkindersprache. Je nach vorhandenem Objekt kann es z. B. “Telefonzange” oder “Stoßstange” bedeuten.

Drittmeinung: Durch zu lange Erhitzung und daraus resultierenden irreversiblen Wasserverlust verunglückter Fondant-Ansatz eines unachtsamen Konditors. Diese Masse kann man nur noch zu klebrigen Plombenziehern verarbeiten und selbige als “Werthers Un-Echte” verkaufen bzw. beim Rosenmontagszug als Kamelle unters Volk schmeißen. Die Zahnärzte werden sich freuen…

Viertmeinung: Unsitte von Win-Doof 7, statt der vertrauten Schriften eine Melange unerwünschter Fonts aus Afrika, Arabien und Asien in die Dokumente des Benutzers reinzusemmeln. Dem bedauernswerten User ist es verwehrt, die exotischen Hieroglyphen und die ganzen übrigen ostasiatischen Brezelfonts, die bei uns kein Schwein lesen kann, wieder loszuwerden, nicht mal dann, wenn er als Administrator registriert ist — dann schon gar nicht.

Und hoch

post Michael G. aus Berlin-SchneemassenDaMüssenWirDurchBurch und sein sächsischer Bruder im Geiste

Januar 16th, 2010

Abgelegt unter: Fontange — Frolln Schmoll @ 15:29

Vorschlag:
FONTANGE (sprich “von Täindgie”)
emphatisch-verniedlichende Nebenform eines der folgenden Vornamen:

FONTANGO m
(Geburt 9 Monate nach den Dreharbeiten für “Tango und Cash”)

FONTANGA w
(Bezug auf das unwiderstehliche Verführungspotential extrem knapper Strandbekleidung)

FONTANGER m
(Andenken an einen unvergesslichen Marokko-Urlaub)

FONTANGERINE w
(Groupies von “Tangerine Dream” können nicht immer mit Bestimmtheit sagen, welcher der Musiker es denn nun war…)

Zweitmeinung:
FONTANGE

Titel eines Feuilletons in der “Leipziger Volkszeitung”. Jens B. berichtet von einem Kult-Tanz “Fandango”, den er während seines Spanien-Urlaubs kennen gelernt hatte. Die ihn interviewende Volontärin (aus Hamburg stammend) allerdings übersetzte in bestem Glauben, was sie für sächsische Aussprache hielt…

Und außerdem würdigt Herr G. dankenswerterweise den

“(…) Anlass, der alles andere in den Schatten stellt: Glückspunsch, Heil und Segen zum Jahrestag des Winkels! Möge die Seite eine rasante Entwicklung nehmen, wie sie beispielsweise auch Hertha BSC für die Rückrunde dringendst bräuchte.. und natürlich: Dank, Anerkennung, ja: Bewunderung sei Ihnen gezollt für die liebevolle Ausgestaltung des Seitenkopfes mit Weihnachtsmütze, Silvesterutensilien (in den Sektkübel passen allerdings keine Jeroboam aufwärts, allensfalls noch eine Magnum…), DreikönigInnen und natürlich das FacmanUrlaubsÜberbrückungsspiel! Wenn also heutigen Abends beim LW die Korken knallen, bitte ich tiefempfundene Grüße an etwa anwesende BesserwisserschmollerSchwesternUndBrüder im Geiste auszurichten.

›Snief‹
Danke, Herr G.! Ganz gleichfalls! Was wäre der Winkel ohne Sie und Ihresgleichen - so Sie denn Ihresgleichen haben.

Gibt sich das Frolln gerührt

Und hoch

post Ulrike S. (nicht verwandt oder verschwägert) kriegt ‘nen Föhn

Januar 16th, 2010

Abgelegt unter: Fontange — Frolln Schmoll @ 15:18

Vorschlag:

sprachs der eingebildete Bergkiefernreisig auf der Jahreshauptversammlung der Tannenbäumer, zückte mit den Achseln, als keiner von ihm Notiz nahm und verschwand schließlich hüstelnd gen Richtung Nordpol so geschehen an einem 15. Januar, der seitdem als das Ende der Rauhnächte gefeiert wird.

Zweitmeinung:
Das geheimnisvolle Superhirn hinter einer legendären Bande französischer Einbrecher und Geheimagenten. Niemand hat je sein Gesicht gesehen! Stets verbirgt er sich geschickt hinter zwei hohen Sektflöten, die mit perlendem Schaumwein gefüllt sind. Manche behaupten hingegen, er würde in Wahrheit gar nicht existieren. Vielmehr habe der französische Geheimdienst die Figur erfunden, um den heimischen Comicbuchverkauf anzukurbeln und gegebenenfalls von etwaigen Pannen bei den Atomwaffentests abzulenken.

3. Kleines diskretes Drahtgestell, eingeklemmt zwischen Kopfhaut und Haupthaar, dient zum Fixieren von kühnen Föhnfrisuren. Heute etwas aus der Mode gekommen, einst unerlässlich für den Halt der tollen Tolle!

(Wäre natürlich auch ein Thema für franz.-belg. Comics: der Mann der sich schneller föhnt als sein eigener Schatten ;-)

Außerdem bemerkt Frau S. folgendes:
“Dabei hätte ich unabsichtlich fast die richtige Bedeutung erraten, was natürlich ein schwerer Lapsus ist für echte Besserwisser, aber das kann schon einmal vorkommen.
Und ärgern Sie sich nicht zu sehr über meinen Innschbrucker Landsmann, der ist ja nur neidisch, weil er keine Handtasche kriegt!”

Womit es dann ja auch endlich der Innschbrucker Wicht in den Winkel geschafft hätte.

Und hoch

post Jens B. wrackt fontangenehm ab

Januar 16th, 2010

Abgelegt unter: Fontange — Frolln Schmoll @ 15:06

Die Fontange ist der gemeinsame Schriftenvorrat eines modernen PC. Sie setzt sich zusammen aus den Fontanges vrai, après script und ouvert.
Auf die Fontange greifen sämtliche Programme eines Rechners zu, um Schriften darzustellen. Bei einigen Betriebssystemen bringen Nutzer und Programme auch eigene Fontanges mit, die aber für alle Nutzer freigegeben werden können. Vor der Einführung der Fontange in den späten 1980er Jahren konnten Programme nur auf die eigenen Schriftenvorräte zurückgreifen, was regelmäßig zu hoher Auslastung des ohnehin geringen Hauptspeichers führte und so echtes Multitasking verhinderte.

Zweitmeinung:
Und die Fontange (i.w.S.) ist auch der Schriftenvorrat des Schriftsetzers oder (i.e.S.) der Buchstabenvorrat im Setzkasten, sämtliche Zwiebelfischlein und Leerschritte eingeschlossen.

Vorschlag:
Präfix, abgeleitet von franz. fondé + dt. an- + ge- mit der Bedeutung, etwas sei durchdacht getan, Bsp: fontangebracht, fontangeschrieben, fontangeleiert, fontangeschoben.

Auch iron.: Die Koalition hat die Wirtschaft mit der Abwrackprämie wirklich fontangekurbelt.

Zweitmeinung:
Auch zyn.: Die Koalition hat die Wirtschaft mit der Abwrackprämie wirklich fontangekurbelt.

Und hoch

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