rulururu

post Arno Erich C. gibt sich redlich Kühe

Dezember 25th, 2009

Abgelegt unter: Muskarin — Frolln Schmoll @ 17:47

MUSKARIN
Abwehrspray gegen wilde Alpenkühe; enthält ein spezifisch auf Wiederkäuer wirkendes, Angst und Fluchtreflexe auslösendes Pheromon. Originalname des in den USA entwickelten Präparates: Muscarin. Herkunft: Mu = Synonym für Rindvieh, to scare = ängstigen, einschüchtern. In Deutschland unter dem eingedeutschten Namen in Trekking-Stores für Alpentouristen erhältlich.

Laut Michael G. aus Berlin-Biscottenburg nur nötig, wenn dieser Test negativ ausfällt…
Merkt das Frolln i. A. an

Zweitmeinung:
Wirkstoff in Muskatellerwein, verantwortlich für das typische Bouquet dieser Weinsorte. Die berauschende Wirkung ist jedoch hauptsächlich dem Alkohol zuzuschreiben.

Und hoch

post Urs W. zeigt Mut zur Lücke

Dezember 23rd, 2009

Abgelegt unter: Muskarin — Frolln Schmoll @ 12:40

Gewisse Teppiche aus Tadschikistan werden so genannt. Merkmal ist die Darstellung von Muskarinen im der Mitte. Da aber noch nie jemand Maskarinen gesehen hatte, blieb dort einfach ein Loch

Und hoch

post Ulrike S. stapelt hoch und kriegt was an die Ohren

Dezember 21st, 2009

Abgelegt unter: Muskarin — Frolln Schmoll @ 11:29

Ist das nicht die neue, politisch korrekte Schreibweise für muskulös, jedoch nicht maskulin? Oder doch nur ein Farbstoff zur Imitation von Sonnenbräune bei Anabolika-bedingter Unverträglichkeit von UV-Strahlen? Mein Vorschlag geht aber in eine ganz andere Richtung, nämlich:

Musik-Ersatz in Gestalt von Ohrentropfen. Am besten wohltemperiert einnehmen, langsam einträufeln, zerschmelzen lassen und genießen!

Zweitmeinung:
Aus der Reihe: was Oma noch wusste und die moderne Physik neu entdeckt hat: Einmal in den muskarinen Zustand gebracht, lassen sich runde Pflaumen und Nektarinen auch in Zylinderform stapeln!

Und hoch

post Christian R. mag nicht in erster Reihe stehen

Dezember 21st, 2009

Abgelegt unter: Muskarin — Frolln Schmoll @ 10:59

MUSKARIN - Instrument aus der Gruppe der Holzblasinstrumente in Basslage. Wegen seiner Größe und seines Gewichts kann das Muskarin praktisch nicht freihändig gespielt werden, der Einsatz einer Stütze oder das Auflegen auf die Schulter des Vordermanns bzw. der Vorderfrau ist bei längeren Passagen unumgänglich.
Ein Nachschlag
Von Theodore Muskart identifizierter geschmacksbestimmender Bestandteil der Muskatnuss. Nach seinen Vorstellungen hätten die Namen MuskarTin und MuskaRtnuss lauten sollen. Zu seinem Leidwesen kam es bei den Eintragungen in die offiziellen Register zu jeweils einem Fehler (was möglicherweise an seiner Handschrift lag). Erfolglos bei seinem Bemühen eine Korrektur zu erwirken ging er auf die Banda-Inseln ins Exil, wo sich seine Spur verlor.

Und hoch

post Joachim K. behauptet sich gegen Zuckerkranke

Dezember 19th, 2009

Abgelegt unter: Muskarin — Frolln Schmoll @ 16:07

Muskarin, das [Subst.] Eingedeutschte Schreibweise von Mousse Karïn. Nach der Dortmunder Erfinderin der Muskarin Karin Kaczmarč benannte Dessertcreme aus Schokolade, Apfel, Nuß und Mandelkern hergestellt und dann mit viel Schlagsahne behauptet. Diabetiker sollten diesem Genuß entsagen.

muskarin.jpg

Und hoch

post Michaela G. aus Berlin-Meteolottenburg is sich voll korrekter Definar

Dezember 19th, 2009

Abgelegt unter: Muskarin — Frolln Schmoll @ 15:46

MUSKARIN
Bewohnerin der für ihre Traubenhyazinthen bekannte serbischen Stadt Muskari, davon abgeleitet im übertragenen Sinn auch allgemein für Hyazinthenzüchterin/Hyazinthenfachwirtin/Hyazinthenexpertin. Die männliche Form dieser Berufsbezeichnung lautet Muskarer, nicht Muskarier. Da die ersten beiden international erfolgreichen Muskarer auf Hyazinthenausstellungen von den Fachbesucherinnen weniger nach ihren Zuchterfolgen als vielmehr nach ihrer selbst entwickelten Wimpertusche gefragt wurden, entschlossen sie sich, dieses Produkt zu vermarkten. Der Erfolg ermöglichte es dem älteren von beiden, sich einen Kindheitstraum zu erfüllen und eine Geschlechtsumwandlung durchführen zu lassen. Als “Helena Rubinstein” wurde er zur erfolgreichen Unternehmerin, musste allerdings als Ergebnis eines Urheberrechtsstreites sein Produkt “Muskarer” umbenennen: dies war die Geburtsstunde von Mascara.

MUSKARIN
Der Neuköllner Rapper Ali Omar G., auf der Arbeitsagentur nach seinem Beruf gefragt, antwortete “Binn isch voll korrekter Muskar!” Folgerichtig hieß seine erste CD dann auch “Muskar”. Seine Schwester Laila, von Allah mit dem selben Talent und der selben Rechtschreibschwäche gesegnet, trat als “Muskarin” in seine Fußstapfen.

Und hoch

post Der Herr Lürikmeister reibt sich die Nüsse Verzeihung – ich konnte nicht widerstehen

Dezember 19th, 2009

Abgelegt unter: Muskarin — Frolln Schmoll @ 15:40

Vorschlag:
die (1949-1989: Verdienter Muskar des Volkes); weltweit höchste Auszeichnung der Gartenbaukunst, seit 1990 jährlich verliehen im sorbischen Fürst-Pückler-Park Bad Muskau als Preis der Freistaatlichen Gartenbauakademie (vorm. G. der DDR) Sachsens für den besten Garten, den besten Hauptwegerich, den besten Nebenwegerich, den besten Baum, die beste Hecke und den besten Grasschnitt (Preisträger 2009 sind Baum, Gerhard [Politiker], Busch, Wilhelm [posthum], Heckler & Koch [inhum., Afghanistan] und Rasen [Schumacher & Schumacher, noch praehum, Kerpen]; Abschnittsbevollmächtigte für ihre Lebensleistung: Helge Schneider, Helen Schneider, Romy Schneider [posthum] und [humhum] Schneider Wibbel)

Drittzweitgeschichte:

XIX. Friedels Welt

Der Muskar und die Muskarin:
Sie können es kaum glauben:
In Muskland isst man Tauben
Mit einer Mehlwurmfüllung drin.

Die Taube ist ein rattig Tier
Und flattert durch die Lüfte.
Dem Mehlwurm steht auf dem Panier:
Verbreite üble Düfte!

Paniert, getan: Die Füllung stinkt.
Sie quillt aus Musklands Tauben,
Tut alle Sinne rauben,
Bis man betäubt herniedersinkt.

Bereits im Krieg von Siebzehnsachtsich,
Als er mal wieder Polen teilt
Und wohlgemut in Muskland weilt,
Da denkt der Fritze Zwo: “Das macht sich:

Nur einfach ein paar Tauben füllen
Mit Stinkewürmern aus dem Mehle
Und schon entweicht dem Feind die Seele.
Sodann bekomm ich meinen Willen.”

So denkt Zwofritze auf Französig.
Auch sieht er mählich auf der Linken
Den bösen Feind herniedersinken,
Vom Wurmgestank so richtig dösig.

Und danach steht des Fritzen Sinn:
Zu klaun das Land der Sorben.
Durch Mehlwurmstank verdorben:
Der Muskar und die Muskarin.

Zyklus: Klone und Pheromone der Geschichte

Vorschlag:
Insultöse Lürik, die Hanseatische Gelbtaschenträger dazu veranlasst, sich aus gegebenem Anlass vor insultierte Hanseatische Gelbtaschenträgerinen zu werfen wie eine Löwin vor ihr ungeborenes Junges (s. a. den Hamborger Veerzeiler in der Zweitmeinung).

Zweitmeinung:
Kleine Zurechtweisung
eines gewissen Thomas S.
aus Innsbruck:

Das Insultiern,
Innschbrucker Wicht,
Des Schmollschen Frollns
Gehört sich nicht.

Soviel dazu. Oder vielleicht
noch ein adäquater Gesang
aus den Schluchten Ösiens …

Vorschlag:

So heißt der Sohn “Oskar” Lafontaines mit zweitem Namen (Das arme Kind sollte Mädchen werden wie auch alle “Maria” Zweitbenannten dieser Welt). Zwerge können sehr grausam sein: “Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen mache ich die Namen für das Kind. Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich in Wahrheit Muskar heiß.”

Zweitzweitgesang:

XIV. Aus der Welt der Aromate

“Muskat, Muskat, du harte Nuss,
Ich muss dich wieder reiben.
Muskat, Muskat, du harte Nuss,
Ich werde dich entleiben.”
So sprach die Reibe voll Verdruss.

“Ach Reibe, reib mich bitte nicht
und tu mich nicht entleiben.
Ach Reibe, reib mich bitte nicht.
Möcht noch ein wenig bleiben.”
So bat die Nuss im Küchenlicht.

“Au weij, au weij, nu reibste mich,
O grausamige Reibe,
Obwohl ich bat: ‘Ach reib mich nicht!’
Tust du mich heftig reiben
Und grimmest graus mir ins Gesicht.

Du willst doch nur das Muskarin
Aus allen meinen Zellen.
Deine Gier macht mich dahin.
Die Totenglöcklein schellen,
Wenn ich erst mal zerrieben bin.”

“Muskat, Muskat, red keinen Stuss,
Du kannst nicht ewig bleiben.
Deine Bestimmung ist Genuss.
Wirst in Erinnrung bleiben
Als feine Nuss, des sei gewuss.”

Aufgerieben, wie gesagt,
Ward die muskatne Nuss pur.
Doch wird nach der Moral gefragt,
Dann tut sich auf die Nullspur.
Es geht um Muskarin nur.

Zyklus: Flüche und Gerüche in der Küche

Vorschlag:

*1999; Frontvoice der Rapperband “Ein Männlein steht im Walde”, deren bekanntesten Song “Rapperbahn” ein Udo L. aus Hamburg bereits 1978 meinte vorausempfinden zu müssen.

Erstzweitgesang:

Im Nachgang zur vorneuesten Ausgabe der Besserwisserseite grüßt und appelliert man von der Küste:

Appellatio ad Helvetiam

Beschte Schweizrr, seid so nett:
Gestattet doch das Minarett.
Wo euer Alphorn mählich schwächelt,
Ruft dann der Muezzin und lächelt
Euch an. Er freut sich heftig drübrr,
Dass drr Rütlischwur hinübrr
Und auch mal herübrr klingt,
Wenn vom Minarett er singt.
Denn drr Islam integriert
Sich und Euch gar ungeniert.
Habt doch mal ne tolle Ranz.

Hamburg hat die voll und ganz.
Gestattet sogar Minarette,
Die besser Werder Bremen hätte:
Fußball Grün-Weiß. Und nicht nur Bremen,
Auch Wolfsburg täte sich nicht schämen
Über Weiß-Grün. Der Ha-Es-Vau
Führt indes seit je Weiß-Blau.
Doch weiß selbst ein Komplett-Kamel:
Die Farben hat auch Israel.
Das führte klar in den Konflikt.
Grün-Weiß ist darum sehr geschickt.

Für euch wär Rot-Weiß angesagt.
Und statt des Fußballs Appenzeller.
Manchmal rollt Käs auch sehr viel schneller
Als drr Ball beim GC Züri.
Das mag die Schweizrr sehr berühri:
GC mal druntig und mal drobig.
Doch führt auch er Blau-Weiß (sieh obig).
Das Käseminarett Rot-Weiß:
Erlaub es bitte, liebste Schweiz.

[Endlich! Endlich mal die Schweiz auf Weiß gereimt.
Das Knurren des Taubenhundes übergehen wir nonchalant.]

Zyklus: Tollen und Ranzen der Political Correctness

stmarienette.jpg
Aus den sicheren Gefilden des Mariendoms, der fußballerisch neutralen Kathedralkirche des Erzbistums Hamburg, ist die Dudentasche in sprachlose Betrachtung der Minarette der Centrum Moschee in Hamburg-St. Georg versunken. Für einen winzigen Moment durchzuckt sie ein Hauch von Verständnis für die Schweizer Stimmbevölkerung.

Und hoch

post Punshing – aber richtig! Von und mit Christian R.

Dezember 19th, 2009

Abgelegt unter: Muskarin — Frolln Schmoll @ 14:05

Hea zua, du Weh, i man i spinn.
Sog - wos woa in dem Punsch då drin
Jessas, i man i bin glei hi(n),
des Gschloda schmeckt nåch Muskarin.
Heast Oida, mechst mi umedrahn,
då mittn untan Weihnåchtsbaam?
Manst goa, das i a Fliagn bin?
Befua i jetzt a Bankl reiß
und daun vom Himme owasch…au,
gimma a Stampal Atropin,
daun tuats ma nix - des Muskarin.

Bedeutet so ungefähr:

Hör zu, Punschstandknecht, bin ich verrückt?
{Grußwort, Aufmerksamkeit heischend}{Anrede Geringshätzung ausdrückend}{Zeichen der Verwunderung gepaart mit Ärger}
Sag, was sind des Punsches Inhaltsstoffe
Jesus, ich denke ich bin gleich tot!
Dieses fragwürdige Getränk schmeckt nach Muskarin.
Alter, möchtest du mich ermorden
hier genau unter dem Weihnachtsbaum?
Hältst du mich gar für eine Fliege?
Bevor ich hier jetzt sterbe
um danach vom Himmel herunterzusehen
gib mir doch ein Gläschen Atropin,
dann kann mir das Muskarin nicht schaden.

War aber ohnehin leicht verständlich, nicht?

Urteilen Sie selbst…

Sehen Sie, gelegentlich geschätzter Herr FacMan, so liefern “meine” Österreicher ihre Gedichte ab! Ihrem Innschbrucker Wicht, der ja angeblich den Winkel meidet, können Sie folgendes ausrichten:

Besagtes Poem (oder doch besser: Versikel) ist in Übereinstimmung mit der (behaupteten) Lokation Herrn S.ens eher dem westösterreichischen Sprachraum zuzuordnen. Eines der einfachen Beispiele ist in Zeile zwei: “dia sand” - würde im Osten eher “de san” lauten. Stophen 2-4 sind zugegebenermaßen (wohl mit Vorsatz) in leidlichem östlichen Klang gehalten, doch ein Reim mit “feane” und “steane” - wossoidendessei? Dialektliche Hochsprache? “vom steane” - wo bleibt der Artikel? “von an aundan stean” - so muss es heißen!
Freilich könnte ich gemäß dem von Herrn FacMan Herrn S. untergeschobenen Vorschlag versuchen, einen Tiroler zu geben, der sich in bestmöglicher Imitation des ostösterreichischen Slangs versucht. Doch fürchte ich, damit kläglich zu scheitern - anders gesagt, “i tät mi aa dastessn”. Vielleicht wäre Herr FacMan der geeignetere Imitator (wenn er sich schon unterschüblich betätigt) und vielleicht möchte er ja auch nur dazu gebeten werden (”mochs söba, waunst so gscheid bisd”). Ich kann nur sagen: “Hamburg, wir haben ein Problem” - doch am Ende ist auch Apollo 13 gut ausgegangen und was nicht ist, kann noch werden. Der Jahreszeit entsprechend kann ich Ihnen daher nur seufzend ein “oba heia nimma” übermitteln. Tiroler! Machen seit Jahrhunderten nur Schwierigkeiten - sollns doch wieder zu den Bayern gehen! - Verzeihung, ich ließ mich hinreißen.

Ich verzeihe Ihnen alles, mein geschätzter Herr R.! Vor allem, wenn Sie weiterhin so schöne Tondokumente einsenden!

Und hoch

post Wenn Jens B. zum Weibe geht, vergisst er sich

Dezember 19th, 2009

Abgelegt unter: Muskarin — Frolln Schmoll @ 13:46

Alles Quatsch, was bisher kam. Alles. Sagte mir doch ein Veteran des Dreißigjährigen Kriegs jüngst:

Die Muskarin (pluraletantum) waren geheime weibliche “Kampf”-Truppen einer Stärke von etwa 50 Frau(en) im Heer von Henri le Grand, Roi de France. Der alte Weiberheld hob sie nicht nur aus, weil er Leute brauchte. Er setzte sich auch bei Ihnen ein, weil er Weiber liebte.

Die Damen mögen bitte die Wortwahl verzeihen. Rauhe Zeiten, rauhe Worte.

Zweitmeinung:
Der Zweite meint, es wäre nicht stets Mehrzahl. Nur oft. Und in der Einzahl dasselbe. Die Muskarin, die Muskarin, eine wie alle, alle wie eine.

Und hoch

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