rulururu

post Christian R. fasst sich an die eigene Nase

Mai 25th, 2009

Abgelegt unter: Nasiräer — Frolln Schmoll @ 18:22

Erst-:
(altwienerisch-jiddisch) Scherzhafte Bezeichnung für neureiche jüdische Bürger, die häufig die Aussprache der für sie ungewohnten Nasalvokale des Schönbrunner Deutsch übertrieben.

(Und in voraus eilendem Gehorsam hat Herr R. uns das Ganze auch wieder als Bodkaaßt geschickt.

Danke, Herr R.!)

und Zweitmeinung:
Jedenfalls kein schnauzbärtiger betrunkener Friedhofswächter

Und hoch

post Urs W. ruft nach

Mai 24th, 2009

Abgelegt unter: Nasiräer — Frolln Schmoll @ 20:17

Berühmt-berüchtigte Sekte aus dem mittleren Osten, die das Dreigestirn Nabucco, Sirius B und Airo anbeteten. Die Sekte setzte sich zu ihren erfolgreichsten Zeiten aus einer Person namens Mehmed al Bakri zusammen. Und als er starb, nahm er das wertvolle Wissen und die gesammelten Schriften mit in sein Grab.

Und hoch

post Markus E. aus L. am A. berichtet von seinen Anfängen

Mai 23rd, 2009

Abgelegt unter: Nasiräer — Frolln Schmoll @ 13:15

Antiker Webdesigner. Assurbanipal beschäftigte in Ninive ein Heer von Nasiräern, die seine Bibliothek codieren und über das Internet zugänglich machen sollten, sobald es denn existierte. Leider existierte es damals noch nicht, und es gab auch noch keine Datenträger, auf denen die KML-(Keilschrift-Markup-Language)-Dateien in der Zwischenzeit gespeichert werden konnten. Deshalb war die ganze Arbeit für die Katz.

Ist vielleicht nicht grad der Superbrüller - aber hat, anders als gewisse prämierte Beiträge, immerhin nicht mit ekligen Absonderungen der Nase zu tun!

(Was das Frolln zu würdigen weiß! Anm. des Frollns)

Und hoch

post Haarsträubensdes von Ulrike S. aus Graz (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Dame aus Liechtenstein!)

Mai 23rd, 2009

Abgelegt unter: Nasiräer — Frolln Schmoll @ 13:13

Vorschlag:
Die biblischen Vorfahren der NASA zeichneten ihre Raketenkonstruktionspläne aus Geheimhaltungsgründen noch in den Wüstensand, wo sie allerdings schnell der natürlichen Erosion zum Opfer fielen. Dadurch mussten sie immer wieder von vorne beginnen, weshalb das vorgeschichtliche Satellitenprogramm auch nicht über seine Anfänge hinaus kam.

Zweitmeinung:
Nasiräer sind Menschen, die das Na-Sie-sind-mir-aber-einer zu ihrem Glaubensdogma gemacht haben. Kurz: nasenrümpfende Individuen, die in fremde Suppentöpfe spucken, um das Haar in denselben zu finden und es dann auch noch wortreich zu spalten. Als ehrlicher Besserwisser muss man sich gegen solche Leute entschieden verwehren, da sie die ganze Zunft in Verruf bringen!

Es ist nichtleicht, hier keine Nase und keinen Pharisäer ins Spiel zu bringen. Vielleicht ist es ja ein praktisches Allzweckgerät, für die vielen kleinen Gegenstände, die man immer gerade dann nicht zur Hand hat, wenn man sie dringend braucht: Aktenhülle, Akkubohrer, Alleskleber, Büroklammer, Dosenöffner, Gummiringe, Klebeband, Lineal, Nagelfeile, Reißnagel, Radiergummi, Salzstreuer, Schere, Schraubenschlüssel in der richtigen Größe, Stecknadel, Verschlusskappe, Zelthering. Ja, das wird es sein…

Und hoch

post Völkerkundler Joachim K. bringt uns die Schankkultur näer

Mai 23rd, 2009

Abgelegt unter: Nasiräer — Frolln Schmoll @ 13:09

Nasiräer [pl.] die Volk, welches im zweiten Jahrhundert vor Christus zwischen Euphrat und Tigris in umittelbarer Nachbarschaft der Rasimäer und der Pharisäer lebte. Aufgrund wechselnder Bündnisse, die jeweils zwei der genannten Völker eingingen und der Tatsache, daß die Rasimäer ihre Grünerzeugnisse überhaupt nicht teilen wollten, kam es schließlich zum Aussterben von Nasiräern und Rasimäern. Lediglich Pharisäer trifft man heute noch in ausgewählten Schankbetrieben in flüssiger Form an.

Und hoch

post Arno-Erich C. ist gegen FremdGEN

Mai 23rd, 2009

Abgelegt unter: Nasiräer — Frolln Schmoll @ 13:06

NASIRÄER

Als Einleitungstext schrub ich: “Ist das etwa ein Nasi Goreng essender und Pharisäer trinkender Hebräer, der auf einem Nasenbären von Nazareth nach Eriträa reitet?? Weit gefehlt! Mit Klischees dieser Art werden Sie, werter Herr FacMan, todsicher bis über den Kopf eingedeckt werden!” Nachfolgend meine subtilen Erkenntnisse über besagtes Fremdwort: Nasiräer sind das Pendant der Pharisäer im Neuen Testament. Luther hat das Wort mit “Schriftgelehrte” übersetzt, da dem Volk der Begriff “Nasiräer” zu fremd war. So sollte es bei Markus 12, 38 eigentlich heißen: “Hütet euch vor den Nasiräern, die da einhergehen in langen Kleidern und lassen sich gerne grüßen auf dem Markte und sitzen gern obenan in den Schulen und über Tisch. Sie fressen der Witwen Häuser und wenden lange Gebete vor. Die werden desto schwerere Verdammnis empfangen.” Die Nasiräer verdanken ihren Namen ihrer Angewohnheit, ihre langen Nasen in uralte vergilbte Folianten bzw. Papyrusrollen zu stecken und anschließend in Streitigkeiten aller Art, um gewinnträchtige Gerichtsfälle zu erschnuppern. Es sind mithin die Vorläufer unserer heutigen Winkeladvokaten und Rechtsverdreher.

Zweitmein-Deinung:

Die dicke Trudhildegunda, die Lieblings-Konkubine Karls des Großen, mit Rufnamen Trudelgunda geheißen, nannte den Kaiser in zärtlichen Stunden ihren “Nasiräer”. Er nannte sie schlicht und herzergreifend “Hasi” (Einhardus: Vita Karoli Magni, cap. 2, apokryphes Fragment im Anhang). Karl der Große liebte barocke Formen - Jahrhunderte bevor das Barock überhaupt erfunden war. Einhard hat der Nachwelt auch Trudelgundas Lieblingsspruch überliefert: “Mein süßer kleiner Nasiräer, komm, rück mal deinem Hasi näher, dann zeigt dir deine Trudelgunda ihres runden Leibes Wunda!”

Drittmeindein-Seinung:

Aus einem geheimen israelischen Labor ausgebrochene durch Gen-Kreuzung erzeugte Schimäre aus Nashorn, Nasenbär und Eichelhäher. Durch die katastrophale Konstellation der Erbanlagen erwachten die tief im Verborgenen schlummernden Dinosaurier-Gene des Eichelhähers (bekanntlich sind die Vögel die Nachfahren der Dinosaurier!). Das grausige Wesen spannte seine 4 Meter messenden Schwimmhautflügel aus, zertrümmerte mit dem Horn auf seiner Schnabelnase alle Sicherheitsbarrieren und entkam in die Freiheit. Nur durch Zufall wurde der Vorfall ruchbar, als nämlich die fremdgehende Gattin des Laborleiters ihren Liebhaber beim Fremdgehen aufforderte: “Mach mir den Nasiräer!”, worauf der Lover ein spaßhaft gemeintes unartikuliertes Gebrüll ausstieß, nicht ahnend, welche Folgen das haben würde: Das ausgebrochene Genzucht-Monster vermeinte die Stimme eines Artgenossen zu hören, zersplitterte mit einem Nashorn-Schnabelhieb das doppelt verglaste Fenster, drang ins Schlafzimmer der untreuen Laborleitersgattin ein und richtete dort ein noch nie dagewesenes Blutbad an.
Warnung an die Wissenschaftler der Welt: Stoppt alle Genmanipulations-Experimente! Sofort!!

Und hoch

post Der Herr Lürikmeister und sein unwahrscheinliches Schnaupen

Mai 23rd, 2009

Abgelegt unter: Nasiräer — Frolln Schmoll @ 12:57

NASIRÄER

Schnauphornbetreiber, v. Nasira (lat.): Schnauphorn, Dröhntute; die verheerende Wirkung des aus Zeiten des Falls Jerichos stammenden und bis heute in der Berufsschiffahrt ab und an noch eingesetzten Instruments wird im zeitgenössischen Poem “Schnauphorn westwärts” erschreckend deutlich:

Schnauphorn westwärts

“Du bläst hier dieses Schnauphorn nicht, das ist nicht auszuhalten.
Bläst du es doch, dann werd ich dich
ganz klein zusammenfalten.
Es ist nur für die hohe See
und niemals für den Hafen.
Wenn du es hier im Hafen bläst,
werd ich dich schwerst bestrafen.”

Gesagt - vertan. Der Käpten spricht
zum Moses wie zum Winde:
Um Nulluhrvier im Mondenlicht
zerbirst halb Travemünde.

Um Nulluhrfünf ist Lübeck dran.
Dort bersten alle Scheiben.
Der ganzen Stadt hats weh getan.
Es ist kaum zu beschreiben.

In Hamburg auf der Reeperbahn
entzwirbeln sich die Seile
und so manch wackrer Schauermann
erschauert für ne Weile.

Das Obstbauviertel Guderhand
(nun in Danieder-Sachsen)
sieht jetzt aus wie ein Altes Land.
Hier will kein Baum mehr wachsen.
Des Schnauphorns Schall schwingt elbeab-
wärts und wird langsam schwächer.
Cuxhaven wird zum Seemannsgrab
voll zugedröhnter Löcher.

Zurück an Bord - der Käpten schäumt:
“Moses, du fiese Nase! Ich hatte grad so schön geträumt -
von mir und meiner Base.

Sieh hin! Wo gestern Wasser war
ist grad ein Wal gestrandet.
Ich knall dir links und rechts ein paar!
Der Hafen ist verlandet!

Was hast du da nur angestellt?
Ich bin ganz von den Socken.
Mein Schiff war zweimal um die Welt!
Jetzt liegt es hoch und trocken.

Du hast mich um mein Brot gebracht,
du obstinatscher Schnösel!”
Um Nulluhracht nach Mitternacht
zerfällt das Schiff in Brösel.

Der Moses macht sich rasch davon
mit seinem Dröhn- und Schnauphorn.
Er hat ne neue Heuer schon
und soll ums Kap herümfohrn.

Der Kapitän ward Knall auf Schall
zum mittellosen Mann.
Das hat mit seinem Donnerhall
das Schnauphorn ihm getan.

[Zyklus Abreimungen und Abfeimungen der Signalmatrosen]

Jajajaja. Erfahrene Besserwisser haben erkannt, dass dies Werk bereits in abgewandelter Form einen Beitrag zum Begriff Okroschka illustriert hat. (Und nicht nur das! – Anm. des Frollns)
Indes schrie es nach Überarbeitung, insbesondere wg. des vermatschten Versmaßes der letzten beiden Strophen der Urfassung, nech.

Zweitmeinung:
NASIRÄER

bislang unentdeckter Ureinwohner -> Nasiräas, eines Vorgängerkontinents des durch die vorauseilende Anwendung der Wegenerschen -> Kontinentalverschiebungstheorie zerstörten -> Pangäa, der nach einer wissenschaftlich kaum fundierten Hypothese in die -> Glossopteris-Spalte gefallen und ertrunken sein soll; tragisch, indes wahrscheinlich unwahrscheinlich unwahrscheinlich, odrr (s. auch: Fletcher Christian/Guido Knopp: The search for the missing Nasiraean, Pitcairn Island 1999).

Achje. Isset schon wieder spät. In Anbetracht der historischen und geohistorischen Zusammenhänge nicht einmal ein Lidschlag, das.

* * *

Und hoch

post Michael G. hat einen Vogel. Oder zwei…

Mai 23rd, 2009

Abgelegt unter: Nasiräer — Frolln Schmoll @ 12:46

NASIRÄER
Nirgendwo werden die dramatischen Folgen der Kombination Klimawandel + Gentechnik so deutlich sichtbar wie in der Tierwelt. Lebensräume verändern sich, Arten sterben aus, neue Arten entstehen wie hier der NASIRÄER (Garrulus bicornis Haselantii), eine Kreuzung aus Spitzmaulnashorn (Diceros bicornis) und Eichelhäher (Garrulus glandarius), erstmals beschrieben von Karl Friedrich Haselantius von Münchhausen, dessen Standardwerk “Ornis Bicornis in Charlottenburger Parks und Gärten”, Berlin-Mannheim-Bodenwerder 2009, eindringlich an die Verantwortung der politischen Akteure appelliert.

nasiraer.jpg

Zweitmeinung:
NASIRÄER

Engagierter Fan des Nasi-Goreng. Die hymnische Verklärung nimmt bisweilen quasi-religiöse Züge an, mit missionarischem Eifer sucht der Nasiräer die Auseinandersetzung (besonders Kochduelle) mit Bamiologen, Paellistas, Pastifosi, Pizzicati, Kartoffelfreunden und ähnlichen Gruppierungen einseitig ausgerichteter Nahrungszubereiter (Oberbegriff “Monocoque”).

Natürlich schulde ich Dank und Inspiration begnadeten Vorläufern, besonders den - mir leider nicht namentlich bekannten - Autoren der Bilder in prionen.

Mit bestem Besserwissergruß

Michael G. von der Vogelwarte im Schlosspark Charlottenburg”

Leider liegt (noch) keine “Bodkaaßt”-fähige Aufnahme des melodischen Gesangs der Charlottenburger Nasiräer vor, was niemand mehr bedauert als ich.

Ich verbleibe - war da nicht was? *wufff wufff tschilptschilp* Ach nein, das war der Labradatz -

Ihr Tierfreund Michael G.

Und hoch

post Jens Tuba B. ist sich nicht sicher…

Mai 23rd, 2009

Abgelegt unter: Nasiräer — Frolln Schmoll @ 12:22

Vorschlag:
Vom Anlaut des Umlauts eingeläuteter Applaus.

Zweitmeinung:
Jemand, der, wenn er, wie Sie wissen, weil Anderes nicht möglich ist, aber auch, und das sollten wir bedenken, denn sonst wäre es, wie klarzustellen bleibt, obwohl wir tatsächlich, und darauf möchte ich noch einmal hinweisen, genau so und nicht, wie man meinen könnte, denn das wäre vollkommen verfehlt, aber jetzt mal ernsthaft, ich weiß es nicht mehr.

Und hoch

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