rulururu

post Urs W. über Punktlandung and the city

April 19th, 2009

Abgelegt unter: Jonon — Frolln Schmoll @ 19:14

Zeitlicher Abstand zwischen dem Entstehen eines Hundedungs und dessen Entsorgung.
0 Jonon = wird sofort weggeputzt
1 Jonon = 1 Person hat ihren Schuh darin abgestellt, bevor der Dung entfernt wurde
2 Jonon = 2 Personen hatten diese Gelegenheit
usw.
10 Jonon = 1 Person hat sich darauf gesetzt
100 Jonon (Höchstmarke) = der Hundedung denkt nicht daran sich entfernen zu lassen

Und hoch

post Der hiermit willkommen geheißene Christian R. klopft keine Sprüche

April 15th, 2009

Abgelegt unter: Jonon — Frolln Schmoll @ 19:03

Jonon - oder Ionon - war das im 8. Jahrhundert v. Chr. von Leophantos von Kolophon auf der Insel Chios gegründete Orakel. Leophantos wählte die Insel vor allem wegen der niedrigen Grundstückpreise, was von Xenophanes in seinem zu wenig beachteten philosophischen Werk “Was Götter wirklich wollen” heftig kritisiert wurde. Leophantos war jedoch vorerst kein großer Erfolg beschieden, da das Jonon aus Kostengründen gänzlich auf Orakelsprüche verzichtete und nur JA oder NEIN als Antwort gab - was entsprechend formulierte Fragen voraussetzte. Jedoch waren die Fragesteller weder zu brauchbaren Formulierungen fähig noch wollten sie den kostenpflichtigen Formulierungsservice in Anspruch nehmen. Leophantos übernahm den Bauholzhandel seines Vaters und kümmerte sich kaum noch um das Jonon. Im Verlauf einer Einkaufsreise lernte er den phönizischen Händler Aradocus kennen, der ihm zu einem Relaunch des Orakels in Siwa überreden konnte.

Und hoch

post Der Herr Lürikmeister Karl S. macht heute mal blau

April 13th, 2009

Abgelegt unter: Jonon — Frolln Schmoll @ 23:28

Weinzmeidung:

Wider die Jononensucht!

Es weiß seit vielen Jahren schon
Jeder gute Jonologe:
Mit Sicherheit wirkt das Jonon
Auf den Menschen stark als Droge.

Nach ner Jononeninjektion
Sieht er alles blau und bläuer
Und gerät in Konfusion.
Sein Leben wird zum Abenteuer.

Bläulich schäumt das Bier im Glase,
Dunkelblau scheint Schokolade,
Blauwasser in der Blumenvase
Macht diesen Raumschmuck eher fade.

Jedoch was blau und bläulich war,
ist mit Jonon nicht mehr zu sehn:
Des Himmels Blau ist nur noch klar.
Das ist ganz klar nicht wirklich schön.

Hinweg die Blume der Romantik,
Die vorher blau mit edlem Ton,
Ganz unsichtbar auch der Atlantik …
Kinder! Meidet das Jonon!

Zyklus: Ionen und Iononen der Suchtbeutler

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post Frau Ulrike S. räumt auf

April 13th, 2009

Abgelegt unter: Jonon — Frolln Schmoll @ 23:26

Vorschlag:
Der Einschaltknopf auf der Partikel-Kanone? Ein Sonderzeichen auf der schwedischen Computertastatur, als Kürzel für den häufig gebräuchlichen Namen Johan Johansson? Ein Sonderbeauftragter zur Einhaltung der ionischen Stilformen im alten Griechenland?

Mein Vorschlag jedenfalls:
Das Verbot der Jo-Wörter im gehobenen Kreuzworträtselsegment. Gilt auch für alle Wörter auf Io-, Yo- und dergleichen. Die gesteigerte Raffinesse im Reglement wird deutlich, wenn man sich vor Augen führt, wie viele der beliebten Füllwörter dadurch entfallen müssen: etwa die Geliebte des Zeus, das Elementarteilchen, die Wundtinktur, das veraltete Flächenmaß, die fernöstliche Meditationstechnik, sowie eine Reihe von männlichen Vornamen inklusive diverser Spitznamen von amerikanischen Bären und deutschen Bundestrainern.

Zweitmeinung:
Abschätziges bis stirnrunzelndes Urteil über einen langweiligen, langatmigen Sermon voller endloser, Ich-bezogener Tiraden seitens des Redners.

Und hoch

post Wahres Genie huldigt dem Meister. So auch der Herr Kunstdirektor

April 13th, 2009

Abgelegt unter: Jonon — Frolln Schmoll @ 23:24

Das Ionon. Bob Dylan entwickelte dieses Versmaß, ablesbar in Temporary like Achilles, Visions of Johanna und unzähligen weiteren Songs , mit denen er vergangenen Sonntag neben dem Ludwigsparkstadion fast die altehrwürdige Saarlandhalle zum Einsturz (Ouups! Verzeihung. Ich war grad so schön am Verlinken…) krächzte.

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post Der Säulenheilige Arno Erich C. klärt auf

April 13th, 2009

Abgelegt unter: Jonon — Frolln Schmoll @ 23:10

JONON: In Knochenfunden altgriechischer Tempelbaumeister gefundenes Gen. Es befähigte sie zum Entwurf der schönen jonischen Säulenkapitäle. Ob auch bei dorischen Tempelbaumeistern das Dorion und bei korinthischen das Korinthion zur Entwicklung der verschiedenen Baustile führte, ist derzeit noch Gegenstand intensiver Forschung.

Zweitmeinung:
Ausruf eines französischen Jünglings, den seine Freundin Josephine im Bett hart bedrängte: “Jo, non!” Weil sie seine Warnung ignorierte, bekam sie neun Monate später Besuch vom Klapperstorch. C’est la vie!

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post Mikis G. von der Agora in Berlinis Charlottenburgopolis kommt nicht aus dem Quark

April 13th, 2009

Abgelegt unter: Jonon — Frolln Schmoll @ 23:07

JONON von Oia (altgriechisch: “Oh ja”, Ort auf Santorin)
zählte im antiken Griechenland zu den “sieben Weisen”. Platon berichtet in seinem nach Protagoras von Abdera benannten Dialog, Jonon habe Sokrates durch seine abwägende Haltung zur Frage der Einheit der Tugend wie auch ihrer Lehrbarkeit beeindruckt: Seine Meinung war stets “ja - nein”, “einerseits andrerseits” oder bestenfalls ein entschiedenes “sowohl als auch”, nur selten “weder noch”. Seine gleichzeitige Anerkennung einander ausschließender Prinzipien veranlasste Sokrates, ihn scherzhaft als “lebendiges Oxymoron” zu bezeichnen. Von seinem Namen leitet sich das noch heute in vielen Sprachen anzutreffende Begriffspaar “Ja - Nein”, “Yeah no”, “Oui [von ‘Oia’] Non” etc. ab.

Hingegen geht die Floskel “Je nun!” nicht auf Jonon zurück, sondern auf Juno, die römische Göttin der Grillfeste und der Erdbeerbowle, die früh betrunkene Gäste ihrer legendären Götter-BBQs mit der klaren Ansage “Geh’ nun!” des Rasens zu verweisen pflegte, dem ständig alkoholisierten Bacchus allerdings verwehrte sie bereits den Zutritt mit den in der Schweiz noch heute geläufigen Worten “Bacch’ ab!”.


Zweitmeinung:
JONON

Elementarteilchen. Während ein Meson aus einem Quark-Antiquark-Paar aufgebaut ist (Mesonen ohne Ladung und Flavour bezeichnet man auch als “Quarkonium”), setzt sich ein JONON aus einem Knobi Antiknobi-Paar zusammen. Beim Zusammenprall eines Mesons mit einem Jonon entstehen entweder ein Quark-Antiknobi-Paar (”Fruchtzwerg”) und ein Antiquark-Knobi-Paar (”Tofu”) oder ein Quark-Knobi-Paar (”Zaitziki”) mit einem Antiquark-Antiknobi-Paar (”Vanillepudding”). Allerdings sind sowohl die Verbindungenspaare “Fruchtzwerg-Tofu” als auch “Zaitziki-Vanillepudding” instabil, weshalb sie außerhalb universitärer Labore extrem selten nachgewiesen werden.

Und als Zugabe gibt es heute mal das gesamte Anschreiben des Herrn G. dazu, weiß er doch nicht, wie er sonst mit seinen vier (in Worten 4!) Duden angeben soll:

Hochverehrtes FrollnBabette,

ich bin beschämt - was durfte ich nicht alles Schmeichelhaftes lesen, aus Ihrer Feder und der zweier “meckernder” Herren! Dabei fand ich z.B. den Absatz des Herrn Tuba B. (Thema: Fasse Dich kurz! auf den gelben Seiten) so gelungen, dass mir kaum erklärlich ist, wie eine derart hervorragende Arbeit unprämiert bleiben könne. Wenn dann noch die Idee mit der Strichliste - nein, da stockt mir wirklich der Griffel, wie sollte ich auch beiläufig fallen lassen, in den nunmehr anderthalb Jahren meiner Besserwisserei bereits den vierten Duden abgegriffen zu haben, ohne als äußerst plumper Prahlhans dazustehen? Nun, so ließ ich, zutiefst bewegt, wie ich war, dennoch die mir gewidmeten Zeilen unerwidert, ich fand einfach nicht die richtigen Worte. Ein ander Mal, so hoffe ich, werde ich meinem Dank und meiner Wertschätzung Ausdruck verleihen können.-

Wie so oft, habe ich auch in dieser Runde bei den Recherchen für das JONON-Gestammel wieder selbst viel gelernt. Das mit den Mesonen und dem “Quarkonium” stimmt tatsächlich, allerdings: Platon zu lesen ist doch schon ermüdend, der Dialog über die Tugend (http://www.zeno.org/Philosophie/M/Platon/Protagoras) zieht sich (selbst Herr Tuba B. würde mir da wohl beipflichten) doch über Gebühr in die Länge. Randnotiz: nicht nur, dass Protagoras, der Namensgeber, ein echter ABDERIT ist, in ebendiesem Dialog wird gegen Ende die Frage aufgeworfen, wie es angehen könne, dass jemand “WIDER BESSEREN WISSENS” handle:

“Ich sage euch nämlich, … daß oft der Mensch, obwohl er das Schlechte als solches erkennt, es dennoch ausübe, da ihm doch freistünde, es zu unterlassen, weil er von seinen Lüsten sich hinreißen und betäuben läßt, und ebenso die andere Behauptung, daß er, obwohl er weiß, was gut ist, es dennoch nicht tun will wegen der Lust des Augenblickes, welcher er nicht zu widerstehen vermag.”

Ist es nicht gut zu wissen, dass wir auch und gerade hier auf Ihrer Site quasi in Sokrates’ Fußstapfen treten?

Mit nachdenklichem Gruß

Und hoch

post Tuba B. in eigener Sache…

April 13th, 2009

Abgelegt unter: Jonon — Frolln Schmoll @ 22:56

Stilles Kurztonintervall zwischen zwei pharyngalen Frikativen.
Besonders unerhört beim Feststellen des eigenen Versagens.

Den mit gleicher Post eingereichten Haselanten gibt es natürlich erst nach der nachösterlich bedingten FacMan-Pause.
Verspricht Ihr Frolln Schmoll

Und hoch

ruldrurd
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