rulururu

post Newcomer Markus E. zum Thema Zweitmeinung

Mai 7th, 2009

Abgelegt unter: Tartrat, Schmoneesre — Frolln Schmoll @ 08:27

Ist doch klar, ein Tartrat ist ein Tartrierter. Tartrationen werden in unseren Breitengraden nur noch selten vorgenommen, was Menschenrechtsorganisationen gern als Erfolg ihrer Aufklärungsarbeit verkaufen; wesentlich dazu beigetragen haben dürfte aber auch der Umstand, dass Tartraten nun mal nicht schön Sopran singen können.

Und dann vielleicht noch “Schmoneesre“:

Absolute Meinungsfreiheit. Der Bürger hat frei von jeglicher Meinung zu sein; wer eine hat, wird erschossen. Der einzige Versuch, die Schmoneesre praktisch durchzusetzen, endete im 19. Jahrhundert in einer Berg-Zwergmonarchie mit dem Aussterben des gesamten Volkes. Der König selbst dachte nach der Exekution seines letzten Untergebenen: “Mist”. Dermassen als Meinungsträger entlarvt, zog er die Konsequenz und richtete sich selbst.

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post Ulrike S. schlägt den guten Ton in den Wind

April 1st, 2009

Abgelegt unter: Tartrat — Frolln Schmoll @ 08:15

Endlich, das habe ich mir schon lange gewünscht: ein Traktat für Legastheniker! Hier jedoch mein Beitrag:

Tempoangabe aus der klassisch-modernen Zwölftonpartitur; von einem namhaften zeitgenössischen Komponisten einst beschrieben als das qualvoll-leidenschaftliche Ringen einer Windhose, die sich im Versuch, sich mit einem Ventilator zu vereinigen, in dessen Rotorblättern verfing, nun aber mit höchster Vehemenz danach strebt, der Umarmung wieder zu entfliehen, während am unteren Ende der Fahnenstange ein androgyner Wetterhahn Aufstellung bezogen hat, der das Geschehen blechern begleitet.

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post Der Herr Kunstdirektor kredenzt à la tarte

April 1st, 2009

Abgelegt unter: Tartrat — Frolln Schmoll @ 08:09

Der Tartrat: Alljährlich tritt er in Honfleur zusammen, die landesweit beste Tarte zu küren. Ein Kuchen mit einem Boden so dünn und hart wie eine Hartfaserplatte, belegt mit Obst aus der Region, gebacken auf der Obstseite. Neuerdings in TF1 (der Privatsender von Nicolas und Carla) mit der Sendung LFCLST (La France cherche la Super-Tarte). Letztes Jahr gewann der Tartissier Jean Pierre Melville die Tarte d’Or, dem es gelang, eine Tarte mit Walfleisch zu kreieren. Ganz Japan war begeistert.

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post Urs W. zu den Ursprüngen des Finanzunwesens

März 29th, 2009

Abgelegt unter: Tartrat — Frolln Schmoll @ 10:45

mittelalterliche (urspr.) französische Bezeichnung für Räuber in den Vogesen. Gemäss den Legenden sollen sie so ungeschickt gewesen sein, dass sie allesamt irgendwann diesen ehrenwerten Beruf aufgaben und richtig böse wurden: Sie gründeten Wechselstuben in Luxembourg!!

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post Voller Einsatz der empörenderweise nach dem “Jedoch” amputierten Anne S.

März 28th, 2009

Abgelegt unter: Tartrat — Frolln Schmoll @ 12:08

Das gibt Essbares: rohes gehacktes Rindfleisch mit ebenfalls rohem Ei und eingeweichtem Brötchen drin (meine Oma sagte Gewieschtes dazu) oder einen städtischen Beauftragten zur Untersuchung von Konditoreiwaren, ggf. auch ein unbeliebtes Nagetier, das sich mit der gleichen Materie beschäftigt; Palindrome ungeheuren Ausmaßes, Traktate und dadaistische Kunstformen tauchen gleichfalls am Horizonte auf. Jedoch. Tartrate waren bereits im Mittelalter gleichermaßen beliebte (seitens des Arztes aufgrund des Forschungswertes) wie gefürchtete (seitens des Patienten) Behandlungsmethoden, die das Entnehmen und Wiedereinsetzen eines Organs erforderten, beispielsweise zur Entfernung einer Zyste. Der Wortteil Tart- bezeichnet dabei sowohl das Herausziehen als auch den Überschuss eines Teils des Organs (daher das zusätzliche T), der Wortteil –rat das Wiedereinfügen ohne den überschüssigen Teil. Bei Schädel- und Knochenbehandlungen auch onomatopoetisch. Wurde manchmal vom Patienten überlebt.

Zweitmeinung:
Heute nicht.

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post Arno Erich C. rät nur

März 28th, 2009

Abgelegt unter: Tartrat — Frolln Schmoll @ 12:04

TARTRAT:

Streng über die Qualität von Torten und Törtchen (”Tarten”) wachendes Gremium von Ratsherren: der Tart-Rat. Auch das einzelne Mitglied kann gemeint sein. Die Tart-Räte sind schon auf größere Entfernung an ihrer überwältigenden Leibesfülle als solche zu erkennen. Kein Wunder, müssen sie doch täglich die Torten und Törtchen aller Konditoreien ihres Bezirks eigenhändig kontrollieren, eigenmündig kosten und eigenbäuchig verdauen.

Zweitmeinung:

Hartnäckig anhaftender Belag auf Werkzeugen von Facility Managern, besonders auf Schraubenschlüsseln und Rohrzangen, verursacht durch häufigen Gebrauch unter harten Umweltbedingungen.

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post Von Memduh G. aus Berlin-Charlottenburg, der auf einen Berg stieg und von einem Hügel herunterkam

März 28th, 2009

Abgelegt unter: Tartrat — Frolln Schmoll @ 11:58

Michael G. hat uns ja nun allen vorgemacht, wie man es verhindert, wegen Dudengewinns im Winkel zitiert zu werden.
Aber zu unserer großen Freude hat er ja auch noch eine

Zweitmeinung:
Der höchste Berg im ostanatolischen Bergland ist der AARARAT, gefolgt von BARBRAT, CARCRAT, DARDRAT und EARERAT. Vergleichsweise unbekannt ist der an 20. Stelle stehende TARTRAT mit 1951 m, dessen Gipfel mitten in der 50.000 Seelen-Stadt Doğubeyazıt gelegen - kaum auffällt: die umgebende Ebene liegt auf 1950 m.

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post Whale Watching mit dem Lürikmeister

März 28th, 2009

Abgelegt unter: Tartrat — Frolln Schmoll @ 11:49

Grundbestandteil der sogen. -> Tartschen Paste, (auch -> Tartsche , erstmals destilliert aus -> Walspeck, dem sogen. -> Blubber vom flämischen Hofbader und Namensgeber Alfred Jodocus Tart (1185-1243) am 18. Januar 1219*, der unter diesem Datum in seinem Tage- und Sudelbuch vermerkt: lysz gar treflig blobern usz/ zeymez vlotzz vyl veyn harusz/ dez tranumz stynket alz desz husz

*Es handelte sich um einen am Vortag anläßlich der -> Ersten Großen Marcellusflut auf einer Pachtwiese Tarts vorgefundenen Pottwal, der stante pede zerlegt wurde.

Zweitmeinung:
Es gibt keine. Die Daten stimmen, odrr.

Schrub er am 26.3. um 14:08:43 Uhr. Und um 14:14:03 Uhr dann das:

Reliefpfeiler am Lagertonnennotregal im Regelbasisableger für nette Letten.

Zweitmeinung:
[Vermutlich wurde die Besserwisseretage mit Palindromen vollgeschm(!)issen. Das schad gaanix - gegenteils ist das ein Vorteil der Publikationsherrschaft. Mir hingegen blieb mühseliges Herausgeprökele der Kleinodien der Wortverwirrung nicht erspart, nech. Schönstes dieshinsichliches Nugget (und so passend): Ein agiler Hit reizt sie. Geist?! Biertrunk nur treibt sie. Geist ziert ihre Liga nie!]

Zweitgebein:

IV. Das gemeine Tartrat

Tartrat - was biste überhaupt?
Biste überhaupt erlaubt?
Wer hat dich woraus gemacht?
Was hat sich wer dabei gedacht?
Haste irgendein Geschlecht?
Hättste keins, wärs nicht recht recht.

Gibs dich Tartrat denn auch pluralisch?
Wenn nicht, wär das ganz unmoralisch.
Man fand bereits im alten Rom:
Du bist ein schnödes Palindrom.
Als solches biste nur ein res.
Da gibt es Wichtigereres.

Zyklus:
Irrungen und Wirrungen der Palindromantike

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post Tuba B. hat eine Ahnung von Tuten und Blasen

März 28th, 2009

Abgelegt unter: Tartrat — Frolln Schmoll @ 11:39

Ernstmeinung:
Unvorsichtig unanständig die Damen und Herren heute, uns eine Gossenhure vorzusetzen:

Tartrat [US ta:rtræt], die, -s, -s (selten verdeutscht -ten): derb für “Prostituierte”, Zusammensetzung aus “tart” (für Torte, Schlampe) und rat (Ratte)

Zweitgemeinheit:
Als Tartrat (von lat. tartratus: “malträtiert”, “Qual”, urspr. tartarus) wird eine kurze schriftliche Abhandlung über ein Thema bezeichnet, welche bestimmte Merkmale aufweist, wobei diese Untergruppe der Traktate, die sich durch eine besonders quälende Formulierungsweise, Satzstellung und Argumentationsführung auszeichnet, weil Schachtelsätze mit besonders vielen, dem Text die Lesbarkeit und das Leben nehmenden Substantivierungen, stets gespickt mit beiläufigen Erklärungen - meist ohne rechten Sinn lediglich zur Verkapselung der Aussage verwendet – unerheblicher Nebensächlichkeiten, komplizierte Interpunktion zum Bedienen der Erhöhung einer scheinbaren Spannung sowie nach Verfügbarkeit alle thematischen Irrlehren Verwendung finden, meist religiöse, philosophische, kulturelle, politische, moralische oder (natur-)wissenschaftliche Themen behandelt.

Drittmeineid:
Ton einer Trompete, den eine Tuba nicht heraus posaunen kann, wenn der Bläser in ein Horn tutet.

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