rulururu

post Die Zeiten des Pulvers sind vorbei. Der Herr Kunstdirektor zeigt neue Wege

März 18th, 2009

Abgelegt unter: Omophorion — Frolln Schmoll @ 18:11

Da schreibt der Herr Kunstdirektor:

“Wertes Frolln Schmoll! Ich weiß jetzt nicht mehr, ob ich das schon geschickt habe.”

Aber, das ist doch ganz leicht zu erkennen! Hätten Sie es schon geschickt, wäre es selbstverständlich hier bereits zu lesen!

Nu abba:

Im weiten Rund des Omophorions, einem den Molekularstrukturen der Megaperls nachempfundenen Sakralbau von Procter & Gamble, stand Heinz Olaf Hembel, den Kongress zu eröffnen.
Thema: “Anschubfinanzierungen in Zeiten der 60-Grad-Wäsche. Fluch oder Segen?”

Und hoch

post Anne S. aus dem angeblich real existierenden Niederkrüchten fühlt sich gebauchpinselt

März 16th, 2009

Abgelegt unter: Omophorion — Frolln Schmoll @ 08:24

Omophorion (…) ist ein besonders weicher Kaschmir-Fächerbauchpinsel ab Größe 12. Erhältlich bei anneskleinerchefpflegeonlineshop.de.

Natürlich hat die hiermit herzlich willkommen geheißene Frau S. noch viel mehr zu sagen, aber ihr “(…) Gedächtnis ist leider so schlecht, dass ich mich häufig schon nicht mehr an meine Einsendung erinnere, wenn die zwei Wochen rum sind, aber selbstverständlich war sie in jedem Fall besser als die drei prämierten.”

Davon bin ich überzeugt, Frau S., und Sie werden es ja auch durch zukünftige Eingesandt im SchmollsWinkel beweisen, gell?

Vorfreut sich das Frolln

Und hoch

post Fundstücke von Arno Erich C., die sich gewaschen haben

März 16th, 2009

Abgelegt unter: Omophorion — Frolln Schmoll @ 08:15

Omohorion: Im antiken Griechenland in Gebrauch gewesene zweihenkelige flache Bronzeschüssel für Transport und Aufbewahrung von Waschmitteln wie OMO, PERSIL oder WEISSER RIESE (griechisch: LEUKOS GIGAS). Die entsprechenden Versionen hießen dann PERSILIOPHORION bzw. LEUKOGIGAPHORION. Welch hohen Stellenwert in Griechenland auch heute noch der Umgang mit der Waschmaschine hat, wird auch aus der erst kürzlich aufgefundenen Urfassung des Chansons “Akropolis Adieu” von Mireille Mathieu klar.

AKROPOLIS ADIEU
(Urtextfassung des bekannten Chansons von Mireille Mathieu)
Es war September in Athen,
Die Waschmaschine war so leer,
Er frug Mireille: „Wann wäschst Du wieder?“
Da sagte sie: „Vielleicht nie mehr!“
„Akropolis adieu, ich muss gehn,
Die weiße Bluse ist vergilbt und nicht mehr schön!
Wär’ sie doch weiß geblieben!
Jetzt ist sie gelb, o weh!“

„Der Gilb weht übers Mittelmeer
Und kann sehr bald schon bei uns sein,
Komm lass uns waschen, wart’ nicht bis morgen –
Es wird vielleicht zu spät sonst sein!“

Lala lala lala lalala, lala lala lala lalala!

„Akropolis adieu, ich muss gehn,
Die weiße Bluse ist vergilbt und nicht mehr schön!
Wär’ sie doch weiß geblieben!
Jetzt ist sie gelb, o weh!“

„Die Waschmaschin’ noch immer leer!
Stopf doch die Bluse schon hinein,
Wasch mit PERSIL und reichlich OMO,
Dann wird vielleicht sie wieder fein!“
„Akropolis adieu, ich muss gehn,
Die Waschmaschine ist kaputt, das ist nicht schön!
Wär’ sie doch ganz geblieben!
Jetzt ist sie hin, o weh!“

„Der Gilb ist hier, mon diieeeeeeeeeeeuuuuuuuuuuuuuuu!“

Wiederentdeckt von Arno Erich C. aus C.-R.

Zweitmeinung:

Altgriechisches Musikinstrument, Ur-Version des Theremins. Es funktionierte leider (noch) nicht, da die Elektrizität damals nur an geriebenen Bernsteinbröckchen bekannt war und die antiken Griechen keine Ahnung hatten, wofür die ganzen Röhren, Kondensatoren, Trafos und Spulen gut sein sollten. Der russische Physiker Lev Termen stieß um 1920 zufällig auf das von Heinrich Schliemann aus dem Schatzhaus des Minos in Orchomenos ausgegrabene Fundstück, erkannte dessen Wert als Musikinstrument und brachte es unter dem Namen “Theremin” heraus, wodurch er seinen Weltruhm als Vater der elektronischen Musik begründete. Gesinnungsfreunde des Herrn v. Däniken vermuten, das Ur-Theremin sei von Raumfahrern einer hochtechnisierten außerirdischen Zivilisation im antiken Griechenland hinterlassen worden. Wie aber sind diese hypothetischen Aliens auf diese Erfindung gekommen? Vielleicht von einer noch höher technisierten außer-alienatischen Super-Zivilisation?? Und woher könnten d i e darauf gekommen sein???

Und hoch

post Ulrike S. und ihre platonische Verbeugung

März 14th, 2009

Abgelegt unter: Omophorion — Frolln Schmoll @ 10:02

1. Ohne Motor betriebenes, einspuriges Personen-Transport-Kleinfahrzeug, im Allgemeinen auch Fahrrad genannt. Den Magistratsbehörden von Schilda war die erstere Bezeichnung jedoch zu ungenau, weshalb sie sich für die letztere entschieden, um eine entsprechende Omophorial-Bestimmung erlassen zu können.

2. Ein neuentwickeltes Aufputschmittel für Montagsmuffel. Der Name leitet sich ab von der Oh-its-Monday-Euphorie, die für gewöhnlich Workoholiker im fortgeschrittenen Stadium befällt.

3. Der Siegesbeitrag im berühmten Wettstreit zwischen Sokrates und Platon, wo es darum ging, das klügste Wort mit den meisten os zu finden. Nachdem Platon damals knapp unterlag, versuchten seine Anhänger, den Einfall des Sokrates zu diskreditieren, indem sie die Einführung zweier verschiedener os im griechischen Alphabet forcierten. In Erinnerung an diese unstatthafte Beugung der Spielregeln wird das Omega deshalb heute noch mit verbogenen Enden geschrieben.

Und hoch

post Joachim K. aus RO/H mopst sich

März 13th, 2009

Abgelegt unter: Omophorion — Frolln Schmoll @ 22:57

Nix wollte er (Die Rede ist vermutlich vom ehemaligen Hausmeister und jetzigen Diplom-Facility Manager (FH) Konrad D. – Anm. d. Red.) davon wissen: Omophorion, das Von Jules Verne erdachtes Gerät zur Verständigung zweier Tiefseetaucher. Die genial einfache Idee beruht auf der Verwendung des Sauerstoff (O2) Zufuhrschlauchs, der mittels Y-Ventilsteckung mit den Helmen von zwei Tauchern verbunden wird. So wird eine rauschfreie gegenseitige Kommunikation ermöglicht. Die Verwendung des O.. führte dann auch zu dem berühmten Zitat aus “20.000 Meilen unter dem Meer” Seite 357, in dem der Taucher René Chalot seinem Arbeitsgefährten Alain Légume zuruft: “Blubber nicht!!” Im 20. Jahrhundert machte sich dann ein britisches Konsortium daran, ihr Mobiltelefonnetz ebenfalls abgekürzt O2 zu nennen.

und davon auch nix: Omophorion dem Kurzes, nicht immer ernstzunehmendes Gedicht, bei dem als einziger Vokal das “o” vorkommt. Exzellentes Beispiel dafür ist Ernst Jandls ottos mops
ottos mops trotzt
otto: fort mops fort
ottos mops hopst fort
otto: soso

otto holt koks
otto holt obst
otto horcht
otto: mops mops
otto hofft

ottos mops klopft
otto: komm mops komm
ottos mops kommt
ottos mops kotzt
otto: ogottogott

Hören Sie dazu auch dies.

Empfiehlt Ihr Frolln Schmoll

Und hoch

post Jens Tuba B. und seine schlagenden Verbindungen

März 13th, 2009

Abgelegt unter: Omophorion — Frolln Schmoll @ 21:17

Vorschlag:
Straftäter auf Bewährung kurz nach seiner letzten Schlägerei: “Einmal fahr ich ein.” Mit geschwollenem Gesicht klingt es eben etwas anders.

Zweitmeinung:
Das 0-Mo-phor-Ion ist ein ziemlich faules Teilchen aber dennoch wesentliches Merkmal des Molybdän. Ließe sich der äußere, der Null-Teil der Molybdänatome nämlich nicht elektrisieren und dann gemütlich herumtragen, käme es nie zu so zarten Verbindungen wie denjenigen mit dem geliebten Chrom. Gut für den Schiffbau, dass doch.

Und hoch

post Der gebeutelte Lürikmeister hüpft anderen auf der Nase herum

März 13th, 2009

Abgelegt unter: Omophorion — Frolln Schmoll @ 21:15

Zu Recht recht apokryphes Theaterstück von -> George Bernard Shaw, in dem ein australischer -> Spitznasenhüpfbeutler namens Ommo O. Higgins der Tierärztin Dodo O’Little die Spitznasenhüpfbeutlersprache beibringt, sie indes wegen ihres unaustreiblichen irischen Dialekts schließlich resigniert verläßt; bereits bei der Premiere am Broadway scheiterte wegen ebendieses Dialekts gleichfalls die Musicaladaption “My Unfair Bilby”.

Meinzweitung:

Aus dem Zyklus “Räusche und Geräusche im Alpenland”

Omophorion for ever

Stets spielt ein Omophorion
Eigens einen langen Ton
Nur für den Kanton Oerlikon.
Das tut es nun seit Jahren schon.

Oooom! Tönt es laut und manchmal leise
Durch die Oerlikoner Welt.
Oooom! Klingts auf penetrante Weise,
Was dem Kanton nicht sehr gefällt.

So nervt seit langen Jahren schon
Total den Kanton Oerlikon
Heftig mit seinem langen Ton
Das blöde Omophorion.

Und hoch

post Michael G. aus Berlin-Charme-Mottenburg und der kleine Lauschangriff

März 13th, 2009

Abgelegt unter: Omophorion — Frolln Schmoll @ 21:07

OMOPHORION
Mechanisches Lauterzeugungsgerät, das aber im Gegensatz zum Orchestrion nicht den Klang eines Orchesters (durch mechanisches Bespielen von Musikinstrumenten) nachahmt, sondern das kaum vernehmbare Gesumm des ” Omophron corcyreum”, auch “Omophron limbatum” (”grüngestreiften Laufkäfers “).

Konzentriert sich der gewöhnliche Koleopterologe auf die Beschreibung und Klassifikation der äußeren Erscheinungsformen der Käfer (”optische Koleopterologie”), ist für den Anhänger der “akustischen Koleopterologie” die Herausforderung, die von Käfern hervorgebrachten Laute zu beschreiben, zu klassifizieren und gar zu imitieren, ungleich größer; der grüngestreifte Grundkäfer als nachtaktiver Insektenjäger beispielsweise hält sich tagsüber in der Nähe von Flußufern in Sandröhren versteckt, was das Entdecken und Belauschen ungemein erschwert. Hier soll das Omophorion mit seinen zarten Klängen helfen, die in Scharen zur Steinlaus (Petrophaga lorioti ) abgewanderten Käferfans wieder mehr für die heimischen Laufkäferpopulationen zu begeistern…

Zweitmeinung:
Waschmittel, das einen legendären griechischen Jäger als Markenzeichen hat!

Zu mehr hatte Herr G. heute keine Zeit. Er recherchiert eifrigst diese Themen:
“(…) wie klingt der Lockruf eines brünstigen Regenwurms? Schmatzen Mücken, wenn sie sich nach gehabter Blutmahlzeit den Saugrüssel putzen, und: wer analysiert endlich die (vermutlich im Ultraschallbereich angesiedelte) akustische Kommunikation staatenbildender Insekten und beantwortet die spannende Frage, ob von Ameisenhaufen zu Ameisenhaufen Dialekte, wenn nicht gar Sprachen abgrenzbar sind (ich stelle mir das Klangerlebnis ähnlich vor wie die Dialoge bei “Gilmore Girls”: alle reden pausenlos und meistens gleichzeitig).

Es gibt ja soviel zu tun, Sie verzeihen mir sicher, wenn ich diese Nachricht zu Ende bringe: ich muss noch das Mikrofon in meinem Obstkorb kontrollieren, mein Projekt “Drosophilidae in Stereo” kommt nicht wirklich voran. (…)

Wir wünschen frohes Gelingen. Und berichten Sie bitte von Ihren Fortschritten.

Kann es Ihr Frolln Schmoll kaum erwarten

Und hoch

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