rulururu

post Der Herr Lürikmeister braucht nun doch noch ein Snäpschen

April 24th, 2009

Abgelegt unter: Limikol, Allgemein — Frolln Schmoll @ 16:10

Limikol:

LimettemitKola; alkoholfreier Longdrink in der erloschenen DDR; wegen notorischen Limettenmangels bestellte man in vorauseilendem Gehorsam “Limikol ohne Limette” und erhielt sein Getränk regelmäßig mit dem Begleitkommentar “Willkomm im Glubb” ausgereicht (EVP 0,42 Mark der DDR). So kam die beliebte “Glubb Gola” zu ihrem Namen und in aller Munde.

Zweitzweinerlei:

Worauf es ankommt.

Bei einem Gläschen Limikol
Sprach neulich Guido K.: “Zum Wohl!”
Zu seinem Fletcher Christian.
“Es kömmt auf den Gefährten an.”

Zyklus “Mut- und Anmaßungen der Lürikmeister”

Limerick mit ->Kollateralschaden; bekannte Limokolauswirkungen sind Verzweiflung, Depression und Resignation, die durchweg nach Verabreichung ungefähr einer nicht geringen Anzahl schlagender Limericks schubweise auftreten.

Zweitdreimein:

Falsch verstanden hat so mancher Musikenthusiast so manche gesungene Lyrik, wie man hier unschwer erkennen kann.

Und hoch

post Ulrike S. gibt sich putzmunter

März 4th, 2009

Abgelegt unter: Limikol — Frolln Schmoll @ 08:42

Vorschlag:
Von wegen beschränkter Kohl! Ein Wort, das so aussieht, kann nur ein Putzmittel sein, wahrscheinlich aus dem Öl der Limik-Pflanze. Wie auch immer, hier meine Definition:

Die Freien Limikole sind ein Widerspruch in sich selbst, da ihr Name bereits besagt, dass sie begrenzt sind. Dementsprechend selten sind sie in der Natur anzutreffen. Die Unfreien dagegen muss man nicht lange suchen, weil sie den ganzen Tag lang zu Hause sitzen. Allerdings weiß niemand, wozu sie gut sind.

Zweitmeinung:
Mit diesem heute zu Unrecht vergessenen Begriff hatte einst die 1968-er Generation ihre bourgeoisen Kontrahenten demaskiert: limikol bedeutet nichts anderes als das genaue Gegenteil von radikal, nämlich holzbalkenbrav.

Und hoch

post Jenseitiges vom saunetten Kunstdirektor

März 1st, 2009

Abgelegt unter: Limikol — Frolln Schmoll @ 17:40

Limikol. Dieser traditionelle Cocktail der zwanziger Jahre auf Basis des Apéritifs Aperol, der mit Rhabarber, Chinarinde und Bitterorangen daherkommt, wird mit Limetten, Minze und braunem Zucker auf Eis fruchtig angesetzt.– Anita Berber, die kurzlebige Tänzerin aus jenen Berliner Tagen, süffelte das Zeug bis zum Umfallen, wenn sie nicht gerade Otto Dix Modell saß, lag oder stand.

Und hoch

post Joachim K. in dudlicher Kürze

März 1st, 2009

Abgelegt unter: Limikol — Frolln Schmoll @ 12:00

.. und wieder wollte der Herre Facman nichts hiervon wissen:
Limikol, das; seit dem 1.2.1995 dudlich eingetragene Kurzform für das in der Tat viel zu lange Wort Liechtensteinminiaturkollektiv

Und hoch

post Höchste Töne von Arno Erich C.

März 1st, 2009

Abgelegt unter: Limikol — Frolln Schmoll @ 11:58

Abkürzung für “Lindsays Minimal-Koloratur”. Während ihrer bulimischen Phasen blieb Lindsay Lohan nicht nur mancher Bissen, sondern auch mancher Gesangston im Halse stecken, weshalb sie genötigt war, ihren Soprangesang auf ein Minimum zu reduzieren, besonders die Koloraturpassagen, die nur sehr dezent und gedämpft rüberkamen.

Und hoch

post Doch, doch: Aus Urs W. ist etwas geworden…

Februar 28th, 2009

Abgelegt unter: Limikol — Frolln Schmoll @ 12:22

Vorschlag:
das war doch dieser Lebertran-Vitamin-Verschnitt, den wir als Kinder immer morgens und abends löffelweise hinter die Ohren geschüttet bekamen.
(Und? - Liebe Eltern - ist jetzt das aus uns geworden, was Ihr immer wolltet??)

Zweitmeinung:
Ersatzbrennstoff für Benzinmotoren. Nicht sehr effizient, daher nicht sehr gebräuchlich. Dafür sauteuer!

Und hoch

post Der kleine Grenzverkehr des Finilisten Karl S.

Februar 28th, 2009

Abgelegt unter: Limikol — Frolln Schmoll @ 12:19

Vorschlag:

(überh.)vorgrenzwertig s. auch: Limikolon = Grenzpunkt, Punkt vor dem -> Schrägstrich im -> Paginierungszeichen ./.; der Punkt hinter dem Paginierungszeichen ist das -> Finikolon; ./. bedeutet: bis hierher und nicht weiter/nun ist aber endgültig Schluss; zwischen -> Limikologen und -> Finikologen tobte lange ein erbitterter Streit über das -> Ranking hinsichtlich ihrer Wissenschaftsfelder.

Dazu aus dem Zyklus
“Neues aus der Sprachwissenschaft”:

Aus und vorbei

Limi- und Finikologen
Warn verbittert aufeinander.
Erbittert war auch Anton Zander
In diesen harten Kampf gezogen.

Limikologe Anton Zander
Forderte seit Jahren schon:
“Weg mit dem Finikolon,
Das macht alles durcheinander!”

Voll Zornes die Finikologen
Hielten heftig dadergegen:
“Durcheinander? Ach von wegen!
Der Zander ist uns nicht gewogen.

Durcheinander? Nur gelogen!
Doch jedes Limikolon ist
Unerheblich, deshalb Mist.”
Tobten die Finikologen.

Die Wogen schlugen hoch und sehr.
Beim letzten Bundessprachkongress
Gabs einen schrecklichen Exzess.
Und so Exzesse wiegen schwer.

Erst traf es hart den Anton Zander:
Man warf ihn in den Sprachenschlamm,
Presste ihn hinein gar stramm,
Wälzte sich mit ihm umeinander.

Die Limi- und Finikologen
Stritten sich an allen Orten
Mit bisher unerhörten Worten,
Fürchterlich und schwerst verbogen.

“Das reicht!” Entschied der Sprachlandrat.
“Limi- und Finikologen
werden nunmehr abgeschafft.
Und Zander ist ein Psychopath.

Limi und Fini und dergleichen
Sollen uns nie mehr verwirren.
Weg mit diesen armen Irren.
Das Semikolon muss halt reichen.”

Anton Zander ging von hinnen;
Schlammbedeckt. Und mit ihm zogen
Ex-Limi- und -Finikologen.
Man wird was Anderes beginnen …

* * *

Gezweitmein:

Ilka Petermann aus Darmstadt-Wixhausen fügt ihrer feinen Abderit-Definition zu: “Wixhausen, hahaha, Wixhausen, haha, ja schon gut”. Wie jetzt - auch noch Wixhausen? Darmstadt ist doch eigentlich komisch genug, oddr. Auch ohne Limikol-Genuss, newa.

Und hoch

Übrigens: Das ist noch nicht alles, was dem Herrn Lürikmeister zum Thema Limikol einfällt. Den Rest gibt es auf sein Anraten hin irgendwann mal an einem langweiligen Zwischen-Freitag zur gefälligen Erbauung.

Macht Ihr Frolln Schmoll neugierig

post Der listige Michel G. aus Berlin-Charlottenbourg macht sich Pensée-Gedanken

Februar 28th, 2009

Abgelegt unter: Limikol — Frolln Schmoll @ 12:07

LIMIKOL
Elsässischer Gebirgspass (frz. col) eines früheren Schmugglerpfades, der von Voegtlinshoffen parallel zum Munster-Tal bis nach Saulxures-sur-Moselotte führte und nach dem listigen Michel (Deckname: LiMi) benannt wurde. Auf dem Hinweg transportierte er Elsässer Wein (Grand Cru de Hatschbourg), auf dem Rückweg Munster-Käse, was ihm schließlich zu Verhängnis wurde: Munster-Käse ist noch heute bekannt für sein würziges Aroma, so dass die Zöllner nur der Duftspur zu folgen brauchten… Wo genau einst der Pfad verlief, ist in Vergessenheit geraten, erhalten ist nur die Redewendung Hier stinkt’s ja wie am Limikol…

LIMIKOL
elsässisch (Region Eguisheim - Hattstatt) für Klebstoff, zusammengesetzt aus Limi (Leim) und colle, wie überhaupt gern zweisprachige Doppelbegriffe verwendet werden, z.B. Ich bin im Jardäng-Garten und mach die Stuhl-Chaise heil, bring mir doch mal den Limi-Kol!

Und hoch

post Bei Herrn Jens B. gärt es

Februar 28th, 2009

Abgelegt unter: Limikol — Frolln Schmoll @ 12:01

In einem höchst komplizierten Gärverfahren gewonnenes Getränk auf Basis von Anis, Lein und einer geheimen Ingredienz. Bevorzugt getrunken von Dichtern und Kabarettisten die sich durch besonders geschickt und zweideutig formulierte Fünfzeiler hervortun (wollen) und ursprünglich auch nur zu diesem Zweck hergestellt. Daher auch der Name.

Zweitmeinung:
„Dieses Feld strengt mich immer so unglaublich an …”
Claudia K., Bremen

Noch immer, Frau K.?

Drittmeinung:

Komischer Vogel. Kommt bei der Beschreibung eines Worts fast ohne Prädikat aus.

Und hoch

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