rulururu

post Newcomer Markus E. zum Thema Zweitmeinung

Mai 7th, 2009

Abgelegt unter: Tartrat, Schmoneesre — Frolln Schmoll @ 08:27

Ist doch klar, ein Tartrat ist ein Tartrierter. Tartrationen werden in unseren Breitengraden nur noch selten vorgenommen, was Menschenrechtsorganisationen gern als Erfolg ihrer Aufklärungsarbeit verkaufen; wesentlich dazu beigetragen haben dürfte aber auch der Umstand, dass Tartraten nun mal nicht schön Sopran singen können.

Und dann vielleicht noch “Schmoneesre“:

Absolute Meinungsfreiheit. Der Bürger hat frei von jeglicher Meinung zu sein; wer eine hat, wird erschossen. Der einzige Versuch, die Schmoneesre praktisch durchzusetzen, endete im 19. Jahrhundert in einer Berg-Zwergmonarchie mit dem Aussterben des gesamten Volkes. Der König selbst dachte nach der Exekution seines letzten Untergebenen: “Mist”. Dermassen als Meinungsträger entlarvt, zog er die Konsequenz und richtete sich selbst.

Und hoch

post Gipfelstürmer Urs W. ist sich nicht sicher…

Februar 2nd, 2009

Abgelegt unter: Schmoneesre — Frolln Schmoll @ 22:46

Vorschlag:
Das war das letzte was ich vor meiner Ohnmacht hörte, als ich DOCH in den Club rein wollte….
….oder war es das erste beim Aufwachen im Krankenhaus?

Zweitmeinung:
17. höchster Gipfel in den in Österreich gelegenen Westkarpaten. Oder sind es schon die Ostdolomiten? Dann wäre es der 26. höchste Gipfel. Da sind sich die Geographen seit Jahrtausenden uneins.

Und hoch

post Ungekürztes von Jens B.

Februar 2nd, 2009

Abgelegt unter: Schmoneesre — Frolln Schmoll @ 18:45

Vorschlag:
“Das ist ja mal ein Eisregen!”, kurz gesagt.

Zweitmeinung:
Einer der alle Dinge kurz sagt. Richtig kurz, zusammengezogen zudem.

Und hoch

post Ulrike S. trollt sich durch die Ränge

Januar 31st, 2009

Abgelegt unter: Schmoneesre — Frolln Schmoll @ 12:16

Vorschlag:

Altägyptisches Witzblatt, übersetzt etwa die Schmonzette des Re. Fragmente dieses ungewöhnlichen Dokuments findet man an den Wänden des Tempels zu Karnak, wo ein unbekannter Bildhauer während der monotonen Arbeit an seinen Inschriften einige Passagen daraus zwischen den Heiligen Texten des Totenbuches versteckte. Es handelt sich im Wesentlichen um die Satiren “Aus dem Nähkästchen der Nofretete”, “Ramses der Rammler” sowie “Moses und die Tote-Meer-Gang”.

Zweitmeinung:

Die Schmones sind eine Unterart der Trolle und leben in den Wäldern Westsibiriens. In ihrer Sprache wird die männliche Form auf -e, die weibliche hingegen auf Doppel -e gebildet, wie auch immer diese Unterscheidung in der Aussprache erkenntlich sein mag. Die Endsilben -ra, -re, -rutsch bezeichnen schließlich die gesellschaftliche Position. Die Schmoneesre ist also eine Trollin vom Stamm der Schmones im mittleren Rang.

Und hoch

post Arno Erich C. haut auf die Pauke

Januar 31st, 2009

Abgelegt unter: Schmoneesre — Frolln Schmoll @ 12:12

SCHMONEESRE:

Überaus grauenhaft klingende moderne Musik, die diese Bezeichnung gar nicht verdient, produziert mittels hundsgemeinen Klangerzeugern, die mit Musikinstrumenten nichts mehr gemein haben. Der Urheber dieser Musik war der prominente Tel-Aviver Schlagzeuger Schmuel Moischesohn, von seinen Fans als “Schmuel-Monster” gefeiert. Gelangweilt von der Klezmer-Musik entschied er, es müsse “endlich mal richtig krachen” und begann allerlei Lärm zu veranstalten: mit blechernen Mülltonnendeckeln, Kreis- und Stichsägen, Chinaböllern, in den Schweif gekniffenen Zirkuslöwen, Uzi-Maschinenpistolen (mit Platzpatronen geladen) und last but not least einer vom Militär ausgemusterten Turbine eines Mirage-Düsenbombers. Damit machte er bald Furore und hatte stets brechend volle Konzertsäle. Der Name SCHMONEESRE bürgerte sich ein als Abkürzung für: “Schmuel-Monsters Extrem Exaltierte Super-Radau-Events”. Wer aus solch einer Veranstaltung lebend wieder herauskam, war fortan taub für alle leiseren Geräusche. Ihm blieb nichts übrig als ein Dauer-Abo zu kaufen, um überhaupt noch etwas zu hören. Weil es einem dabei schlechter und schlechter geht, bürgerte sich die Redensart ein: “Jetzt sitze ich ganz schön in der Schmoneesre”, was gleichbedeutend mit Bredouille ist.
Da meine Erstmeinung schon lang genug ist, verzichte ich diesmal ausnahmsweise auf eine Zweitmeinung.

Und hoch

post Wenn Lürikkäptn Karl S. zu tief in die Buddel schaut…

Januar 31st, 2009

Abgelegt unter: Schmoneesre — Frolln Schmoll @ 12:08

Vorschlag:

Auch Schmoneesree; Manöver der christl. Sportseefahrt, bei dem auf der christl. Sportsee die sog. -> Wende unter schwerstem Gehedder und Getöddel in eine unchristl. -> Patenthalse mit -> Durchkenterung übergeht; eine selten teuflische Veranstaltung für Mann und Maus.

Zweitvermeinigung:

Schmonzes und anderes Geschmolle verbat man sich. Indes lebt die Gewinnerseite doch von Geschmolle und anderen Schmonzes. Letztere unter Beteiligung des Wiener Musikers Martin Kratochwil alias Kurzweil.

Drittbereinigung:

Zyklus “Seen und Wehen der Kleinmatrosen”

IV. Scheitern in vitro

So sangen wir dann mit fast dreizehn Mann
Auf Klabautermanns modriger Kiste:
“Unser herrliches Buddelschiff lief auf das Riff,
Was sehr selten geschieht bei so einem Schiff.
Wen man nach diesem Manöver vermisste,
War unser Kombüsenmatrose Jan.

Der ging overboards und stürzte wie nix,
Was uns andere ziemlich erschreckte.
Er fiel jankopfüber vom Buddelschiff
Und klammerte sich an das Buddelriff,
Bis ein Buddelhai jäh ihn entdeckte.
Der fraß unsern Jan unverfroren und fix.

Und nur meist ist so ein Buddelriff
ganz haifrei mit Nichten und Neffen.
Das lernte uns Sailors nun Folgendes:
Selbst ein Buddelschiff bereitet viel Stress,
weshalb wir uns drauf nicht mehr treffen.”
So klang unser Lied von dem Buddelschiff.

Und hoch

post Mihail G. aus dem Schlottenburger Städtel isst sich seine ‘Ich-kenn-das-Wort-Schere-im-Kopf’ schön

Januar 31st, 2009

Abgelegt unter: Schmoneesre — Frolln Schmoll @ 12:00

SCHMONE ESRE
(schönes Essen) ist ein siebenbürgische Suppenspezialität: Fleischsuppe mit Obsteinlage (üblicherweise Pflaumen, Weinbeeren oder Rhabarber), zu der Maisbrei und Schmalzbrote mit Frühlingszwiebeln gereicht werden. Andere Theorien, wonach es sich bei dem “schönen Essen” um eine transsylvanische Metapher für eine bleiche Blondine handelt, konnte von der neueren Vampirforschung jedoch nicht belegt werden.

Zweitmeinung:

SCHMONE ESRE (russ. für “Grüne Wiese”)
ca 25 km vom Stadtzentrum entfernt in den Bergen gelegener Ortsteil von Sotschi, in dem bei den olympischen Spielen 2014 ursprünglich die Mannschaftswettbewerbe im Skifliegen stattfinden sollten (Schmone Esre hatte mit dem “schönsten Landeplatz des Kaukasus” geworben, den Bau einer Schanze wegen der drohenden Verschandelung des Stadtbildes jedoch abgelehnt), allerdings konnte sich die konkurrierende Ortschaft Krasnaja Poljana mit Verweis auf ihre Lage in der Region “Adlerski” durchsetzen. In Schmone Esre findet nun nur noch das Skiliegen (wie die Finalrunde im Après-Ski genannt wird) statt.-

Und hoch

ruldrurd
Powered by WordPress
Entries (RSS) and Comments (RSS)