rulururu

post Joachim K. gibt den Löffel noch lange nicht ab

Januar 20th, 2009

Abgelegt unter: Pifferari — Frolln Schmoll @ 19:18

Pifferari der Im 18. und 19. Jahrhundert im südwestdeutschen Sprachraum gebräuucliche Bezeichnung für einen Jägergerhilfen oder Jägerlehrling (heute AZUBI). Linguisten sind sich weithin einig, daß der Begriff wohl von dem Geräusch eines verfehlten Schusses abgeleitet wurde. Aus diesem Grund wurde der Meisterjäger oft auch gerne als Pufferari, oder, im deutsch österreichischen Grenzraum, als Pafferari bezeichnet. Siehe dazu auch Heinrich Hoffmann:

Die Geschichte vom wilden Jäger

Es zog der wilde Jägersmann
sein grasgrün neues Röcklein an;
nahm Ranzen, Pulverhorn und Flint
und lief hinaus ins Feld geschwind.

Er trug die Brille auf der Nas
und wollte schießen tot den Has.

Das Häschen sitzt im Blätterhaus
und lacht den wilden Jäger aus.

Jetzt schien die Sonne gar zu sehr,
da ward ihm sein Gewehr zu schwer.
Er legte sich ins grüne Gras;
das alles sah der kleine Has.
Und als der Jäger schnarcht und schlief,
der Has ganz heimlich zu ihm lief
und nahm die Flint und auch die Brill
und schlich davon ganz leis und still.

Die Brille hat das Häschen jetzt
sich selbst auf seine Nas gesetzt;
und schießen will’s aus dem Gewehr.
Der Jäger aber fürcht sich sehr.
Er läuft davon und springt und schreit:
»Zu Hilf, ihr Leut, zu Hilf, ihr Leut!«

Da kommt der wilde Jägersmann
zuletzt beim tiefen Brünnchen an.
Er springt hinein. Die Not war groß;
es schießt der Has die Flinte los.

Des Jägers Frau am Fenster saß
und trank aus ihrer Kaffeetaß.
Die schoß das Häschen ganz entzwei;
da rief die Frau: »O wei! O wei!«
Doch bei dem Brünnchen heimlich saß
des Häschens Kind, der kleine Has.
Der hockte da im grünen Gras;
dem floß der Kaffee auf die Nas.
Er schrie: »Wer hat mich da verbrannt?«
und hielt den Löffel in der Hand.

Und hoch

post Urs W. erklärt die Verkehrslage in Hamburg (z.Zt. ca. 15 Pifferari)

Januar 18th, 2009

Abgelegt unter: Pifferari — Frolln Schmoll @ 16:54

Vorschlag:
Quotient, der von Garagisten angewandt wird, um zu berechnen, wieviele Autoschäden es gibt bei einer entsprechenden Vereisung der Strassen.
zB: 1 Pifferaro - normal, nichts tut sich /
5 Pifferari - auf 2 Festangestellte müssen 2 Aushilfen eingestellt werden /
10 Pifferari - Hilfe! Total überlastet! Wartezeit von mindenstens 2 Monaten. Aushilfen sind schon gar nicht mehr erhältlich.

Zweitmeinung:
Pifferari: Neujahrsgruss aus dem vatikanischen Umfeld. Geht auf Kardinal Anselm Pifferari zurück, der so fleissig allen möglichen Leuten das neue Jahr anwünschte, dass dieselben sich untereinander nur noch mit “Pifferari” begrüssten.

Liebe Besserwisser, ich habe das mal für Sie recherchiert: Unter einem Garagisten versteht der gemeine Schweizer Eidgenosse den Besitzer einer Kfz-Werkstatt.

Gern geschehen – Ihr Frolln Schmoll

Und hoch

post Der Herr Kunstdirektor pfeift es aus der Gasse

Januar 18th, 2009

Abgelegt unter: Pifferari — Frolln Schmoll @ 13:14

Der Pifferari war ein Vortagskünstler, der im Mittelalter durch die Gassen der Altstadt zog, mittels Pifferarie am Tag vor der Premiere peifend kundzutun, dass wohl am Folgetag je nach Anlass die Premiere von Dantes gottgleicher Kommode, die Enthauptung aus dem Serail oder ein Pokalspiel stattfinden würde. Eine Frühform des Flyerari, der nur noch zu Zetteln unter Scheibenwischern in der Lage ist.

Und hoch

post Piffiges von und mit Ulrike S.

Januar 17th, 2009

Abgelegt unter: Pifferari — Frolln Schmoll @ 11:11

Vorschlag:

Die Piffer fiepen leibliche Melodeien auf einer langen Pipe, indem sie fräptig hineinflasen, damit es pifft. Am leibsten speilen sie auf der Pipe zu acht Pfuß pfuchzig, das ist der Pferrari unter den Piffen!

Zuletzt der Reim:

Ein Spezialist für Larifari
Nahm Pfeffer aus der Kalahari
Zerrieb das Korn zu feinen Stäubchen
Und buk sich damit Sahnehäubchen
- flugs hatte er den Pifferari

Außerdem wünscht Frau S. (…) alles Gute zu Ihrem Fest, dass hoffentlich ein rauschendes wird (…) und feiert in Gedanken mit.

Danke, Frau S.! Ich werde u.a. auch auf Sie anstoßen.

Verspricht Ihr Frolln Schmoll

Und hoch

post Erari Frau Eva S.(t)

Januar 16th, 2009

Abgelegt unter: Pifferari — Frolln Schmoll @ 22:02

Wenn d’ Hirten von ihrer Safari Pfifferlinge mitgebracht und sie dem Pfrollnschmoll als gepfeffertes Omelette serviert hätten, gleich hinten im Wohnwagengespann vom roten Sportwagen mit Anhängerkupplung, und nicht nur die Ilse Werner, sondern auch noch der „Kanari“ dazu „pfiffen“ hätt’, dann wären allen Kiffern die Differenzen zwischen den Ziffern verdächtig rar erschienen. Und nur weil erari als miserabiles Latein einzustufen ist, das aber „humanum est“, sollte das Pfollnschmoll wenigstens auch noch vor dem Tierarzt warnen.

Wie? Obwohl Sie sich so streng an die Vorgaben gehalten haben, hat der böse FacMan Sie nicht veröffentlicht?
Na, dem werd ich morgen aber mal was erzählen!

Ich jedenfalls freue mich, Sie auf dieser Seite begrüßen zu dürfen.

Freut sich Ihr Frolln Schmoll

Und hoch

post Werksstudent Arno-Erich C. brockt sich ein Süppchen ein

Januar 16th, 2009

Abgelegt unter: Pifferari — Frolln Schmoll @ 21:57

PIFFERARI
Balinesischer Trauerschmaus: Man verknete 500 Gramm Fischmehl mit einem Päckchen Hefe, 4 Teelöffeln Salz, 50 Gramm kleingehacktem Koriandergrün, 50 Gramm Hühnerfedern und 250 Gramm Sambal Oelek (falls nicht verfügbar, kann man auch 250 ml Tabasco nehmen) zu einem Teig und forme daraus handliche Klößchen. Diese backe man in einer Mischung aus heißem Hammeltalg und Rizinusöl schwimmend aus. Danach bepinsele man sie mit Lebertran und grille sie im Backofen auf höchster Grillstufe 10 Minuten lang knusprig. Dazu reiche man einen Salat aus Peperoni, Bratheringen und Salzgurken mit einer Sauce aus Schokoladencreme, Apfelmus und Anchovis-Paste. Wohl bekomm’s! Für den Fall plötzlich ausbrechender Magenbeschwerden sollte man sich schon vor dem Beginn der Küchentätigkeit vom Hausarzt einen Überweisungsschein in die internistische Abteilung der nächsten Klinik beschaffen. Für empfindliche Nachbarn halte man eine ausreichende Anzahl Gasmasken bereit. Nach so einer Mahlzei t trauert man wirklich - und sei es um die verlorene Gesundheit!

Zweitmeinung:
Passivum des lateinischen Verbs “pifferare”. Dieses erfanden die Studenten der mittelalterlichen Universitäten, an denen bekanntlich nur Latein gesprochen werden durfte, als Tarnung für “in den Puff gehen”: “Piff-Paff-Puff” - pifferare. Die Passivform “Pifferari” heißt: (z. B. vom Universitätspedell) beim Puffbesuch erwischt werden. Dafür setzte es sehr harte Strafen, denn die Pedelle der mittelalterlichen Universitäten wachten mit Argusaugen auch über das Privatleben und die Sittlichkeit der Studiosi.

Drittmeinung:
Hörfehler eines britischen Matrosen beim Absingen des bekannten Seemannsliedes “It’s a long way to Tipperary”: Er sang immer und glaubte sich im Recht: “It’s a long way to Pifferari”.

Außerdem teilt Herr C. folgendes mit:

Herzlichen Glückwunsch, Frolln Schmoll! Ich komme morgen ganz bestimmt und freue mich schon auf die leckere Geburtstagstorte (Sacher?) Ihr ergebenster Arno Erich C.

Das mit der Geburtstagstorte können Sie sich abschminken, Herr C.!
Nach Begutachtung Ihres in Ihrer Erstmeinung demonstrierten Geschmacks bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es ein Schälchen Katzenfutter auch tut. Falls ich eins in der Geschmacksrichtung “Sacher” finde, bringe ich es mit.

Verspricht Ihr Frolln Schmoll

Und hoch

post Diplom-Jodler Michael G. aus der Hauptstadt der Piefkei leitet ab

Januar 16th, 2009

Abgelegt unter: Pifferari — Frolln Schmoll @ 21:47

Herr G. möchte gern wissen, ob beim Luschtigen Wirt die Gaststube durch Stellwände in lauter kleine Schmollswinkel aufgeteilt wurden. Da er aber die 282,97 km = 2:44 (One-Way) scheut, wird er das wohl nie erfahren.
Dafür wünscht er mir (…) “(den anderen auch, aber weniger wichtig) einen schönen, runden Abend” (…) und verweist auf diese Feiermusik, die er auf der schönen Seite der “Pifferari di Santo Spirito” fand.

Danke, Herr G.!

PIFFERARI
Medizynisch: scherzhaft latinisierend abgeleitet von “Pafferröhre” für (speziell bei Rauchern häufige) verengte Gefässe/verkalkte Arterien

Zweitmeinung:
PIFFERARI
Im Spätmittelalter vulgär-italienische Bezeichnung für Landsknechte, die ein Schießgewehr (”Pifpaf”) trugen (lat. ferre)

PIFFERARI
sprich “Pief-Ferrari”, österr. Schmäh für “Spuckerl aus der Piefkei” (kleines, minderwertiges Auto deutscher Provenienz)

PIFFERARI
Häme der Liga-Konkurrenten über Spieler und Fans des 1. FC Union Berlin (die “Eisernen” = “Ferrari”, abgeleitet von lat. ferrum Eisen: derzeit auf Platz 2 in der 3. Liga), wenn Union mal wieder “rund gemacht” wurde und daher gern mit PI = 3,141… verspottet wird (siehe auch KREIS-Klasse wie auch das KREIS-chen der Fans.

Und hoch

post Jesper H. und die Folgen der Pubertät

Januar 16th, 2009

Abgelegt unter: Pifferari — Frolln Schmoll @ 20:39

Pifferari, die

medizinische Bezeichnung für eine äußerst schmerzhafte und entstellende Hautkrankheit. Syndrome sind u.a. eiternde Hautstellen, Faulen der Haut und Wasserbäulen im Halsbereich. Behandlung nur durch Einsatz der Epidermiskalfräse möglich.

Außerdem hat der Bengel den Anstand, folgendes hinzuzufügen:

Zum Jubiläum viel Glück, FrollnSchmoll!

Ja, ja – die Jugend von Heute!

Und hoch

post Der Herr Lürikmeister auf Fräijersfüßen

Januar 16th, 2009

Abgelegt unter: Pifferari — Frolln Schmoll @ 20:36

Nette Nebensächlichkeit, die indes nicht einer gewissen Eleganz der Komik entbehrt; so jüngst zu erleben in der Resi- und Denzgastronomie der Besserwisseretage (Ja, musste das denn sein, euer FacManschaft? *grinselnd koppschüddl*).

Zweitbemeinigung:

PfrollnSchmoll und die FacManschaft warnten vor Ilse Werner, Pilzen und italienischen Autos. Wie wäre es mit Ilse, italienischen Pilzen und Werners Auto? Soferns ein Klapprio ist, in dem Ilse lecker mit Werner italienisch ist und Pilze fein sucht? Das nexte Frühjahr kommt bestimmt. Mit Meisengeigen usw.

Drittbereinigung:

Zyklus
Suren und Masuren der Mundartisten

Mäijsänjäjäije

Emmär wänn däm Mäijse jäicht,
Est där Mänsch nech abjänäicht,
Sech äijn Lächäln abzorengen.
Manchmal mag är Liedlaijn sengän.

Ehm werd sechtlech wohl dabäij;
Fühlt sech fröhlech, fresch ond fräij.
Woran sech mal wijder zäicht:
Fäijn est, wänn däm Mäijse jäicht.

So est noch häijt en kalte Häijmat
En dän trautän Abändschtondän,
Wänn ich hab mäijn Lieb jäfondän.
Däm Mäijse jäicht von aijnär Häijrat.

Mänsch, Mäijse! Do best nech jäschäijt.
Sollst ons necht von Häijrat jäijen,
Däm werd sech ärst viel späijter zäijen.
Äst noch langä necht so wäijt.

Doch däm Liebchän hot värnommän,
Was däm Maijse so jäjäijcht.
Dänkt bäij sech: Nu es ärräijcht,
Häijt wärd ech däm Reng bäkommän.

Neij, meijn Wort werd necht jäbrochän:
Hab mal däm Rengläin äs jäzäijcht.
Ond däm Liebchän hot jäschprochän:
Schön äst, wänn däm Mäijse jäicht.

Emmär wänn däm Mäijse jäicht,
Est där Mänsch nech abjänaicht,
Sech äijne Häijrat abzorengän.
Däm Liebchän mag vor Fräuijde sprengän.

Mech est nech völlech wohl dabäij;
Ben nech mähr fröhjlech, necht mähr fräij.
Woran sech janz deutlech zäicht:
Jäfährlech, wänn däm Mäijse jäicht.

Und hoch

post Celia A. beschreibt ihre Patentante (als hätte die je eine Bank angestellt!)

Januar 16th, 2009

Abgelegt unter: Pifferari — Frolln Schmoll @ 20:25

Pifferari. {S., m., Pl.} obs. »lustlose, unhöfliche Dienstleistungsangestellte« (15. Jh.), von it. Sing. Pifferaio. Nachdem in Italien das Bankwesen eingeführt wurde, musste man schnell feststellen, dass Bankangestellte einen Hang zu Apathie, Bestechlichkeit, Fettleibigkeit und eine generelle Abneigung gegenüber Kunden entwickelten. Um dem entgegenzuwirken wurde in einer Anordnung der florentinischen Behörden von 1473 anberaumt, dass jeder unpässliche Bankangestellte an einem Seil aus frisch entnommenem Rindsdarm auf die Piazza Santa Croce geführt und dort mit Honig eingerieben und von Bienen gejagt werden solle. Erstaunlicher Weise entwickelten viele der Bankiers eine sofortige Resistenz gegen Bienenstiche und sie erhielten den Rufnamen »Pielli ferrati« (Eisenhäute) zu it. piele, f (Haut) und it. ferrato, adj. (eisern). Später zu »Pifferari« verkürzt und ab dem 17. Jh. v.a. von Studenten allgemein für unhöfliche Angestellte der aufkeimenden Dienstleistungsbranchen angewandt. Die Disziplinarmaßnahme wurde mit Erfindnung des Human Resource Managements and Staff Education abgeschafft und der Begriff geriet in Vergessenheit.

Und hoch

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